OPERATION POLAR VORTEX - Rapid Capabilities


  • FROM:
    JFC BRUNSSUM

    -J2- /Intelligence


    TO:

    HQ Task Force AURORA BOREALIS

    -Chief of Staff-

    Bodö/Norway

    CC:

    Allied Command Operations (ACO)

    -Commander-in-Chief-

    Casteau/Belgium


    1st Glory Wings

    -Commanding Officer-

    Kalixfors AB/Sweden


    DTG: 091500Zfeb23


    Betr.: "Russian GPS-Spoofing"*


    VORBEFEHL


    An alle Piloten der fliegenden Verbände der TF "Aurora Borealis"!


    Die J2-Abteilung gibt die ersten Erkenntnisse zu den Störungen des Global-Positioning Systems heraus. (Siehe dazu auch den Beitrag unter Polar-Vortex "News")


    Unsere Aufklärungskräfte konnten die Störquellen ausfindig machen, die Vorbereitungen zu einem möglichen Waffeneinsatz laufen auf Hochtouren!


    Alle Geschwader der Task Force stellen sich auf diesen Auftrag ein!


    Deckname: OPERATION "RAPID CAPABILITIES"


    Tag der Durchführung: -folgt-


    Weitere Einzelheiten folgen zeitgerecht!


    Im Auftrag

    Woody Woodward. J2 NCOIC NSHQ.

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      Anmerkungen des C/O nach der Auswertung des Vorbefehls


    * Unter GPS-Spoofing versteht man das Aussenden von Störsignalen, welche das NAVSTAR-GPS-Signal imitieren. Dabei

    werden im Gegensatz zum GPS-Jammer formal gültige, aber falsche Positionsdaten erzeugt und übertragen.


    Wir kennen dieses Phänomen aus den zurückliegenden Flügen. Falsche Wegpunktanzeigen oder gar „verlorene Wegpunkt". Die fehlende Möglichkeit der Eingabe oder Fehlwürfe mit GPS-Bomben führten zu großen Irritationen. Oft war es nur dem Glück zu verdanken, dass unsere Piloten noch rechtzeitig vor einem „Flame Out“ ihren Landeplatz finden konnten. Diese "Störungen" machen uns schwer zu schaffen und beinträchtigen die Sicherheit im gesamten Flugverkehr!

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    Geboren zu fliegen, aber gezwungen zur Arbeit!

  • Frage an J2 Woody Woodward:


    Die Trainees betreiben während der Auswertung, Vorbereitung des Einsatzbefehls und während des Einsatzes ausschließlich Ausbildung?


    Im Auftrag,


    Whity Weißman, J3 HBHQ

  • Gentlemen, der Einsatzbefehl ist fast fertig!


    Im Augenblick fehlen noch einige Piloten, welche sonst treue Mitstreiter sind! Ggf. ist doch etwas Angst im Spiel, wenn es gegen die russischen Kräfte geht?


    ROSTER und Lage folgen!


    Der C/O

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    Geboren zu fliegen, aber gezwungen zur Arbeit!

  • ?thumbnail=original


    An alle Piloten!


    LAGE


    Unser Geschwader hatte in den vergangenen 4 Wochen zwei „Mid-Air Collisions“ zu beklagen, bei denen zwei unserer Piloten den Tod fanden!

    Zwei Fliegerkameraden konnten sich mit dem Schleudersitz retten und befinden sich noch in medizinisch/psychologischer Behandlung!



    Auswertung ACMI/Flugaufzeichnung



    Nach Auswertung aller Unterlagen, welcher zum nun vorliegenden Abschlussbericht unserer Abteilung „Flugsicherheit“ geführt hat, ist folgendes festzustellen:


    „Die Ursache der Flugzeugkollisionen des Geschwaders der 1st Glory Wings, welche jeweils bei Nacht oder eingeschränkter Sicht stattfanden, sind eindeutig auf „Spoofing“ zurückzuführen. Das bedeutet, der Verlass der Piloten auf die Navigationsinstrumente, dies nach dem Grundsatz, „Fly the Instruments“, war nicht mehr gegeben und führte zu den Unfällen.

    Vielmehr wurden GPS-Daten zur Positionsbestimmung verfälscht, weitere Anzeigen wie AA-TACAN oder auch GPS-Höhen mit falschen Werten dargestellt.

    Die Unfälle sind nicht auf menschliches Versagen zurückzuführen, vielmehr die breitbandige Störung durch russische Jammer, welche jetzt in Grenznähe aufgeklärt wurden, führten zu diesen Katastrophen!


    Das HQ in BODÖ hat uns beauftragt, diese Störquellen „as soon as possible“ (asap) zu eliminieren!


    Zur Durchsetzung des Vergeltungsschlags sind wir zum uneingeschränkten Waffeneinsatz ermächtigt! Der Angriff wird bei Sonnenaufgang erfolgen, kurz und "chirurgisch"!

    „Lassen wir keinen Stein auf dem anderen, die Stellungen bei PETROZAVODSK und SUOYARVI müssen dem Erdboden gleichgemacht werden!"


    Ich ermahne aber zur Besonnenheit in der Phase der Planung und Durchführung, „Rache“ ist kein guter Ratgeber zur Umsetzung eines militärischen Auftrags!


    Zeigen wir, dass wir gut aufgestellt und willens sind, die Mission zu 100% zu erfüllen!


    Dies für unsere Piloten, Colonel „Hunter“ und 2nd Lt „Actros“ (RIP)!


    Good Luck!


    Der C/O


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    ANLAGE


    - Einsatzbefehl mit Roster

  • An alle Piloten!


    Ergänzende Informationen für die Freunde des WDP und alle Taktiker, diese z.K.u.w.V.!


    Good Luck!


    Der C/O

  • Ich auch,


    Testflug mit GBU-38 und GBU-12B durchgeführt.

    Sowohl eine GBU-38 / GBU-54 als auch eine GBU-12B reichen für die Antennen Systeme aus.

    Mehr noch, wenn in unmittelbarer Nähe weiter kleinere Funkmasten stehen,

    werden dies durch die Druck und Splitterwelle mit Zerstört mindesten schwerbeschädigt!


    MKG

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    FROM:

    1st Glory Wings

    Kalixfors Air Base/Sweden

    -Commanding Officer-


    TO:

    HQ Task Force Aurora Borealis

    Bodö Air Base/Norway

    -Chief of Staff-


    CC:

    Allied Command Operations (ACO)

    -Commander-in-Chief-

    Casteau/Belgium



    DTG: 012000Zapr23


    "Clearing Operation – Mission accomplished"


    Post-Flight Report des C/O zur OP „Rapid Capabilities“


    Tag der Durchführung: 31. März 2023


    AUSGANGSLAGE

    Im Rahmen von Trainingsflügen kam es in den vergangene Wochen zu zwei „Mid-Air Collisions“, bei denen zwei Piloten des Geschwaders den Tod fanden. Der nun vorliegende Abschlussbericht der Abteilung „Flugsicherheit“ zeigt aktives „Spoofing“ als Ursache, welches durch russische Truppen wiederholt eingesetzt wurde.


    Diese „Jammeranlagen“ wurden jetzt in Grenznähe, in den Ortschaften PETROZAVODSK und SUOYARVI, aufgeklärt.


    Die verfälschten Nav-Daten führten zu massiven Problemen im Landanflug, GPS-geführte Bomben verfehlten ihre Ziele. Die zivile Luftfahrt ist ebenfalls betroffen, blieb bisher aber von Unfällen verschont.


    AUFTRAG

    Das NATO-HQ in BODÖ ordnete eine sofortige „Eliminierung“ aller Störsender an!


    Mit der Durchführung beauftrag, die „Spearhead Squadron" der Task Force „Aurora Borealis“, das Geschwader der 1st Glory Wings!


    ABLAUF

    In den frühen Morgenstunden des 31. März griffen starke Kräfte des Geschwaders der 1st Glory Wings die kurz zuvor lokalisierten „Spoofing-Anlagen“ im Grenzgebiet zu Russland an.


    Die „Vorauskräfte“, vom finnischen Luftwaffenstützpunkt OULU aus, bestehend aus SEAD- und TARCAP-Einheiten, sollten mit zeitlichem Vorlauf den Weg für die „Striker“ öffnen und einen „gefahrlosen“ Zielanflug ermöglichen. Take-off war mit erstem Tageslicht um 05:00Z befohlen!


    Die Wetterbedingungen waren hervorragende, kalt aber trocken, das Zielgebiet frei von Wolken, ein Eintrübung wurde erst für 06:00Z vorhergesagt.


    Das Package bestand aus den Flights:


    SEAD, Bulldog1: Sneakpeek, Kiwi, Anvil, Stingray

    TARCAP, Cajun1: Keule, Freelancer, Slick, Caesar


    Die nachfolgenden Striker gingen in einem eigenen Package, von PITEA/Sweden aus kommend, in den Einsatz:


    1. Gamble1: BadCrow, TheWitch

    2. Plasma1: Dro16, Bluebird

    3. Warhawk1: Cupra, Opasi, Joker


    Der Angriff sollte in zwei Wellen erfolgen, jeweils ein 2-ship über dem Ziel, der erste Flight mit durch „Precision Waypoints“ definierten GPS-Bomben, der zweite Flight dann mittels einer Schadensaufnahme (TGP) den gezielten Einsatz von Laserbobmben gegen noch nicht bekämpfte stationäre Ziele.


    In einer hervorragenden Zusammenarbeit der Vorauskräfte, welche SAM-Bedrohungen vom Typ SA-3/4/5 zeitgerecht ausschalteten, den Luftraum von MiG-29S/MiG-23 „säuberten“, wurden schnell und zeitgerecht die Einflugvoraussetzungen für die nachfolgenden Angriffskräfte geschafft.


    Good job! :thumbup:


    Massives „Spoofing“ in Grenznähe beeinflusste den Anflug und führte bei einigen Piloten zum Ausfall der GPS-gestützten Systeme, die Angriffsplanungen mussten kurzfristig geändern werden. Der Einsatz der mitgeführten Bomben vom Typ GBU31 und 54, wurde im „Backup-Mode“ CCRP/CCIP bzw. Laser vorbereitet und dann eingesetzt.





    An „Besonderheiten“ gilt es festzuhalten:


    - Ausfall des Piloten A. mit Triebwerksproblemen in der Phase „RAMP“

    - Ausfall des Piloten O. nach TO, techn. Probleme die Ursache

    - Ausstieg des Piloten F. nach einem Dogfight mit russischen Mig-29S. Der Pilot konnte die Grenze zu Finnland erreichen und mittels eines S&R-Teams unverletzt

    gerettet werden.

    - 2x Fahrwerksbruch nach Rückkehr auf PITEA AB/Sweden


    In einer Reihe von Luftkämpfen wurden,


    - 6x MiG-23 und 4x MiG-29S abgeschossen. 2x SA-3, 1x SA-4, eine SA-5 wurden zerstört.


    ZUSAMMENFASSUNG

    Das Geschwader der 1st Glory Wings konnte den Auftrag zur Zerstörung der CCC-Spoofing Anlagen bei PETROZAVODSK und SUOYARVI zu 100% erfüllen. Alle Einrichtungen wurden zerstört! Die Gefahr welche von diesen Störquellen lange Zeit ausging, auch für den zivilen Luftverkehr, wurde auf lange Zeit hin ausgeschaltet.



    Meine Anerkennung an alle Teile der Staffel für diese hervorragende Zusammenarbeit und Auftragsumsetzung! :thumbup:


    Gentlemen, good job! :thumbup::thumbup:


    Im Auftrag!


    Dro16

    Colonel und C/O 1st GW

  • Ich bitte um "die Erlebnisberichte" der Teilnehmer!


    Auswertung ACMI folgt!


    Denke auch BadCrow wird eine Nachbereitung in Form eines Video durchführen.


    Danke!


    Gruß
    Dro16

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    Geboren zu fliegen, aber gezwungen zur Arbeit!

  • Eindrücke von Bulldog 1.4

    Möchte meinem Lead ansich nicht vorweggreifen, nur bin ich die nächsten 2 Tage sicher zu eingespannt, um etwas zu schreiben. Daher sehe man es mir nach ;)


    Ich hatte diesmal einen Gastauftritt im SEAD mit Sneekpeak als Lead. Ich als Nummer 4 war Kiwi zugeteilt. Jeder hatte seine Ziele, seine Aufgaben. :thumbup:


    Leider verloren wir Anvil recht früh durch technische Probs und mussten uns im 3-ship durchschlagen. Sehr schade :|


    On air zogen wir ins Zielgebiet und waren bald alle mit SAMs beschäftigt. Regelrecht zeitgleich wurde ich zum Angriff auf die SA-3 WEST beordert, während Sneekpeak und Kiwi die SA-5 attackierten. Good Timing, wie ich finde.


    1.jpg


    Bald darauf gingen die SA-5 Kräfte auf die SA-3 OST los, ich ging zum Rejoin über.


    Hier machten sich dann annähernde Mig-23 auf - der CAP war ca. 60NM weit weg. In Absprache gingen wir das an. Die Situation bot sich regelrecht an, den Migs in die Flanke zu fallen, da sie sich derart auf Sneekpeak und Kiwi konzentrierten und mich ignorierten.


    2.jpg


    3.jpg


    Nach dem Grandslam ging es gleich weiter im Luftkampf, denn schon näherten sich erneut 2x Mig23. Diesmal bildete ich das Backup und Sneepeak / Kiwi griffen in schöner Formation an.


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    5.jpg


    Ebenfalls GRANDSLAM und eine schöne Bilderbuchattacke :thumbup::thumbup:

    Weiter ging es zur SA-4, die kein Hauptfaktor war - aber wir hatten ja genug 8)

    Dort angekommen, stimmten wir uns mit dem CAP zu den A-50 ab. Wir wurden gebeten, diese zu bekämpfen und schritten zur Tat. Hier waren Sneekpeak und ich an der Reihe. Während Sneekpeak's gleich 2 Heater (leider) im Flareschwarm der A-50 unterging, zog ich die Gun vor. Nachdem die A-50 von Sneekpeak leergepumpt war, erledigte ich diese mit Heater.


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    7.jpg


    Währenddessen noch griff Kiwi die SA-4 mit Harm an, was leider daneben ging.


    8.jpg

    Ich hatte noch eine übrig, die glücklicherweise traf.


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    Kiwi stand dabei heldenhaft unter SA-4 Beschuss.


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    Kaum war die SA-4 blind, beharkten wir sie mit Bomben und räumten glaub restlos auf.


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    Danach waren wir leer und auch der Hauptteil erledigt und flogen nach Hause. Das "zu Hause" war doch weiter weg und so mussten wir noch an den Tanker. Das Auftanken verlief reibungslos in nur 4:30 vom allerersten Alignen neben dem Tanker bis alle fertig getankt hatten.


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    14.jpg


    Danach landeten wir (mit KI Tower etwas mühsam) in Pitea.


    Ich möchte mich dafür bedanken, 1. überhaupt die Möglichkeit gehabt zu haben, mitgeflogen zu sein, da meine Anmeldung recht spät kam und 2. dies als "Gastauftritt" beim SEAD nutzen zu dürfen. Es war eine tolle Erfahrung für mich, aus 1. Hand die Einsatzgepflogenheiten kennen zu lernen, die Möglichkeiten und Schwierigkeiten. Auch super war die Abstimmung mit den Fightern - diesmal vom Szenario auch weiter weg.


    Vielen Dank an die SEAD Kräfte!!!! :thumbup::thumbup:8)


    1, 2 Worte darf ich noch in Richtung Fighter los werden:


    WIr waren deutlich disloziert - während wir die 1. SAM bekämpften, bezogen die Fighter Position


    20.jpg


    Die Engagements der Fighter sahen bis zuletzt sehr gut aus :thumbup: *stolzbin* :S;)


    Das im Debriefing schon erwähnte Hereinbrechen der Mig29 hat in der Tat etwas Unruhe verursacht, in deren Folge Freelancer abgeschossen wurde. Ich habe mir erlaubt den Dogfight anzusehen. Die 1. Heater traf relativ früh - die war vermutlich auch die Ursache für den folgende eingeschränkte Performance gegenüber der Mig. Dennoch würde ich das gerne mal intern aufbereiten und im Zuge eines BFM Trainings diskutieren - ist höchst spannend :):huh:


    21.jpg


    CU soon,

    stingray


    PS: @Sneekpeak, was kann ich für die Auflösung der Bilder machen? Lade die schon mit 1k hoch … :patsch:

  • Kurze Zusammenfassung des Warhawk-Flights:


    Wir mussten unser 2er Team aufstocken und sind dann mit 3 Maschinen los gedüst. Beladen mit 4 GBU-54 wollten wir die westliche Station platt machen.

    Die Rampohase etc. verliefen einwandfrei. Nach dem Takeoff in DME3 drehten wir ab als ich plötzliche im TS von Opasi hörte: "ich bin raus, häng am Schirm" :patsch:


    Keine Ahnung wie das ging, tat mir sehr leid für ihn aber wir konnten in der Situation nichts mehr machen. Der Plan den wir hatten (2 Maschinen mit GPS und die 3. dann mit Laser) mussten wir über den Haufen werfen. Dennoch weiter Richtung WP3 als dann dort der GPS Bus der Maschine ausgefallen ist. Laut Checkliste konnten wir bei dem einen Fehler jederzeit weiterfliegen, erst wenn wir noch nen Fehler hätte müssten wir zurück zur Base.

    Im Zielgebiet dann haben wir uns entschieden aufgrund geänderter Zielmatrix dass wir quasi ne Counterrotation fliegen und die Bomben einzeln abwerfen. Primärziele waren zuerst die Antennen und danach die Gebäude. Alle 8 GBU trafen ihr Ziel und so ging es zurück zur Base. Sprit war genug da, also konnten wir uns AAR schenken. Der Anflug selber verlief auch gut, nur beim Aufsetzten bin ich glaub ich rechts zu fest aufgekommen (der AOA Indexer zeigte den grünen Ring) und somit bin ich zuerst von der Runway abgeprallt und beim 2. Aufsetzen ist dann wohl das Fahrwerk endgültig kaputt gegangen. Aber die Maschine ist nicht in Flammen aufgegangen und ich konnte ohne Probleme in die Messe laufen und dort meine Milch trinken :sekt:


    War ein klasse Einsatz, verlief bis auf den Ausstieg von Opasi wie geplant :) So kann es weiter gehen :)

    We’re the wingmen and you know we never miss

    We just shot our flight lead down and now he’s fucking pissed :rolleyes:

    We’re the wingmen and we hate to be alone

    Without someone to follow we would never make it home :saint:

    signatur_cupra.png

  • Debrief von Cajun 14


    Anders als gebrieft, haben wir Fighter intern entschieden dass ich die Nr.4, als Wing von C. die Rolle übernehmen sollte. Nach einer ,gefühlt unendlich langen Vorbereitungszeit(Trainingsmissions), war ich persönlich mehr als bereit(oder auch fällig) für eine Hotmission. Woran merkt ein 1stgloryWings Pilot das? Easy : Wenn du aufwachst und du nur an die Mission denkst.


    Ok, gebrieft, Ramp, Takeoff, Caparea. Es gibt nicht vieles zu erzählen. Worte oder Zahlen, sind in meinem Bericht hier, relativ unwichtig. Ich werde versuchen, meine Emotionen, die ich als Kampfpilot empfunden habe, nahe zubringen.


    Ich gehe nur auf unsere Engagements als Element ein.


    Mig23 ausgemacht (irgendwie froh dass es "nur" Mig23s waren). Sorted.........müsste jetzt alles nach Plan laufen!


    So sicher wie ich mich in dem Moment fühlte, kam auch die grosse Überraschung. Die mig23 auf dem RWR auf der 12, plötzlich MIG29 auf der 9. Ich wollte es melden aber konnte es nicht weil gefunkt wurde. So MUSSTE ich für MICH entscheiden, drehst du jetzt ein oder wartest du ab? Wir haben extra gebrieft dass die Migs wenn überhaupt, nur bis zu einer Entfernung, zu uns ran durften.


    Innerhalb von 2,7 Sekunden habe ich entschieden.


    "Ich werde jetzt hardcore eindrehen, schiessen und melden/abhauen". So ungefähr war mein Gedankengang. Meinen Gedanken liess ich auch Taten folgen. Hard rein, locked and shoot. So wie ich schoss, wurde ich auch beschossen und hatte die Missilewarning. Wie ich diesen Sound doch hasse. "Zu nah. FU**. zu nah" waren meine Gedanken.


    Auf dem RWR sehe ich dieses verdammte M immer näher kommen und es hört nicht auf zu piepen. Am liebsten hätte ich den Throttle aus seiner Halterung rausgerissen...Sowas von Gate war ich. Wann führe ich das pumping aus?.... Ich gucke nach hinten links, nach rechts, Padlock....Nichts...Aber es piept noch. Fast mach 1 erreicht, pumping. Heading gefühlt South. Als ich mich schon fast am übergeben befand, hörte dieses Goddamn Missilewarning auf. Währenddessen, funke ich panisch C. an dass noch mindestens eine MIG29 auf meiner 6 ist. Laut ACMI hat dieser dass sowieso seriös gelöst. So sicher, wie es manchmal auf dem Acmis aussieht, fühlt es sich garnicht an. Erleichtert und stolz, ist man erst nachher.


    Rejoin ist der erste Gedanke und die Handlung, die erfolgen sollte.


    So einfach sollte es jedoch nicht werden.


    Mein Defensivecourse befindet sich directly into a dogfight.


    Auf meinem FCR sah ich Freelancer und ein feindliches Flugzeug. Ich habe versucht, das andere FLugzeug zu erfassen, was mir auch gelang (ACMI). Awacsabfrage,declare gestartet. Antwort: 1 friendly one bandit(oder Outlaw).


    TOLL!!!!!! (Ironie off)


    Ok Slick, du bist dir RELATIV sicher dass du eine MIG aufgeschaltet hast, aber schiesst du jetzt eine Slammer rein???


    NEIN !!!! Meine früheren, NEGATIVEN Erfahrungen (Bei Campi mal Keule auf diese Weise abgeschossen), haben mich dazu bewegt, meinen Finger vom Trigger zu nehmen.


    Also schalte um auf meine geliebte Sidewinder.



    Wohlbemerkt dass ich immernoch nicht sicher bin, wen oder was ich aufgeschaltet habe. Der Gedanke, den Targetpod einzusetzen, kam mir in dem Moment nicht in den Sinn.


    Was ich jetzt schreiben werde, ist aus meinem Gedächtsnisprotokoll. Keine Zitate. Eher sinngemäss wiedergegeben.


    Ich funke Freelancer an, wie sein Status ist. Keine Antwort. Auf dem FCR aber immernoch zwei Kontakte.... Es vergehen vielleicht keine drei Sekunden :


    "Nun schiess ihn schon ab Slick".................. " Slick halt dich raus da"


    Als ich den letzten Befehl hörte, hat es sich schon FAST erleichternd angefühlt. Dieses Gefühl, aus der Verantwortung genommen zu sein.


    Für den MOMENT war es ok....


    Im Nachhinein betrachtet, fühle ich mich verantwortlich, für den Verlust von Freelancer. Ich hätte ENTSCHLOSSENER reagieren müssen. So meine Erkenntnis, nach Betrachtung des ACMIS. Dass ich grad selber aus einer heiklen Situation entkommen bin, ist keine Entschuldigung für mich.


    Zum Thema meiner hochgelobten SA : Danke für das Lob aber ich denke viele von uns hätten so reagiert. Wie ich schon im TS-Debrief meinte: Es war wohl mehr Glück als Verstand. Wäre ich am rechten Wing von C., hätte das alles wahrscheinlich ein anderes Ende genommen.


    Es freut mich dass sowohl der Sead als auch die Striker, mehr als erfolgreich waren. So geben Ereignisse um Freelancer, doch zumindestens einen Sinn.


    Ich habe gelesen dass er geborgen worden ist und hoffe inständig dass er auch menthal stark genug ist.


    Ein Abschuss tut weh. Wissen wir ALLE.


    Slick


    Major 1stGloryWings


    "Ich befehle euch zu sterben..." - M.K. ATATÜRK

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Slick ()

  • Klasse emotionaler Bericht, Slick.


    Aber genau diese Emotionen und das Adrenalin ist der Grund warum ich wieder als Fighter unterwegs sein möchte.


    Es ist die Choreografie hin zu einem einzigen Augenblick, der darüber entscheidet, ob man im Spiel bleibt oder nicht.


    Der unvermeidliche "Bäng", der dir signalisiert, dass wars für dich heute Abend.


    Der viel zu schnelle Moment in dem du mit deinen Emotionen allein zurückbleibst.


    Die vielen Erklärungen und Gedankenspiele bis tief in die Nacht hinein, die das Geschehen doch nicht wieder rückgängig machen können.


    Erst am nächsten Morgen lichtet sich der Nebel der Gefühle und es beginnt eine nüchterne Analyse.


    Viele Grüße

    Freelancer

  • Hier ein weiterer Eindruck vom SEAD Bulldog Flight (Sneakpeek, Anvil, Kiwi, Stingray):


    Ursprünglich als 3-Ship geplant hatten Anvil und ich uns bereits Gedanken gemacht, wie wir mit der Mission umgehen wollten, um das Briefing nicht noch weiter in die Länge zu ziehen ;): Wir wollten zu dritt frontal durch die SA3s mit der GBU39 auf die SA5 losgehen, danach die wehrlosen SA3 erledigen.


    Durch unseren Gastpiloten Stingray mussten wir uns schleunigst eine neue Taktik ausdenken, welche ich aber charmanter fand: Ein Element geht auf die SA5 los, das zweite lässt sich ca. 10-15nm fallen um die SA3s auszuschalten, nachdem das erste Element die SA5 bekämpft hat; kann außerdem AA-Cover geben. So weit, so gut.


    Beim Start ist unserer 2, Anvil, leider das Triebwerk verbrannt, so war unsere neue Taktik hinfällig und wir haben mehr oder weniger einen Fallback auf die Originaltaktik gemacht. Sneakpeak und ich würden die SA5 angreifen, Stingray die westliche SA3.Das hat auch super geklappt, die folgenden Ereignisse lassen sich auch sehr gut in Stingrays Post verfolgen. Nachdem die relevanten SAM-Stellungen (SA5, 2x SA3) down waren und wir 4 Migs und 2 A50 bekämpft hatten, wollten wir noch der SA4 auf die Pelle rücken. Hierbei ist wieder aufgefallen, wie klug die KI mittlerweile ist: HARMs haben einfach keine Treffergarantie und regelmäßige Danebenschüsse sind zu erwarten, da die SAM-Stellungen in Deckung gehen und die HARMs ins Leere fliegen lassen. Während die SA4 mich jedoch beschossen hat, war es Stingray möglich, sie mit einer HARM zu erledigen. Danach hatten wir mit der GBU39 leichtes Spiel, die AG-Treffer des Debrief sprechen Bände. Beim Defenden der SA4 habe ich leider meine Aufhängungen verbogen, daher gingen meine GBU39 nicht mehr los. Das war aber immer noch besser, als abgeschossen zu werden - einige der Raketen war sehr hartnäckig und es war zT mächtig eng:


    Danach kurze Absprache mit Cajun und nach Haus. Wie schon gesagt, lief das A-A Refueling wie am Schnürchen - zum Glück, denn ich wäre mit weit unter 800lbs in Pitea angekommen.


    Alles in allem ein sehr zufriedenstellender Flugabend mit kleinen Abstrichen, nicht zuletzt Anvils Triebwerkprobleme sowie Sneakpeaks Fahrwerkprobleme bei der Landung. Die Mission war klasse, fordernd, dennoch nicht unmöglich. Das viele Training beim SEAD scheint sich langsam auszuzahlen, nach vielen Wochen bin ich mal wieder nach Hause gekommen und wurde von der Anwärterliste der Kamikazepiloten vorerst gestrichen.


    Danke Dro für die tolle Ausarbeitung, trotz einiger geladener Posts, die momentan durchs Forum geistern ist dir sicher bewusst, dass die Mehrheit der Glories deinen Einsatz und Mühe sehr zu schätzen wissen und mit entsprechendem Einsatz belohnen wollen!


    Weiter so, auf einem solchen Hot Mission Ergebnis sollten wir aufbauen, aber uns nicht ausruhen ;)


    VG

    Kiwi

  • Besser spät als nie....


    Ich möchte aus dem Flug zwei Situationen herausgreifen und hier die A2A-Situation taktisch beleuchten. Zu der spannenden HotMission wurde an sich ja schon vieles geschrieben.


    Szene 1:

    Die KI hat es schon wieder getan. Im ersten Engagement hat sich das 2-Ship MIG-29S wieder aufgesplittet. Vor ein paar Wochen hat das Caesar den Flight gekostet, diesmal ging es gut aus für uns, dies mal vorweg genommen. Wie ihr im Bild sehen könnt dreht MIG #2 180° weg voun uns, während MIG #1 in den Angriff übergeht. Freelancer und ich sind nicht gut aus dem Turn heraus gekommen, so das Freelancer sehr weit weg von mir war. Vielleicht war das sogar ganz hilfreich, da auch wir somit einen ähnlichen Versatz in der Formation hatten wie die MIGs. Positiv für uns war diesmal, dass MIG #1 auf mich geschossen hat und nicht auf Freelancer (Vergleich Verlust Caesar) Damit konnte Freelancer sich weiter auf MIG #2 konzentrieren und später bekämpfen und sich hatte quasi eine 1 vs. 1 Situation mit der anderen MIG. Man sieht im dem Bild auch schön, dass uns die gegnerischen AWACS permanent tracken. Das hat in BMS tatsächlich Einfluss auf das gegnerische Verhalten und daher sollten wir auch immer die Gelegenheit nutzen sie zu eliminieren. Dies hat ja der SEAD für uns übernommen.


    Weiter im Verlauf sieht man, dass unser zweites Element genau da ist wo es sein sollte und sauber die Situation übernommen hat während Freelancer und ich noch defensiv waren. Genau so soll das aussehen. Die Beiden haben eh einen super Job an diesem Abend gemacht.


    Wichtige Lesson Learned für dier Fighter: Wir müssen immer auf die Gesamtsituation achten. Die Minimum Abort Range rechnet sich auf den Gegner, welcher am nächsten zu mir steht und das ist nicht immer mein eigentliches Ziel. Durch das KI Verhalten muss es hier für die #2 ggf. zu einem Abbruch kommen. Dafür muss das Element aber im richtigen Abstand folgen um die Situation übernehmen zu können.



    Szene 2: Der Verlust von Freelancer!


    Eigentlich hatten wir die Situation im Griff, eigentlich aber nur. Das war schon ein gut koordinierter (geplanter) Angriff der MIGs. Aber die CAP-Area war mit nur 50nm Abstand zum APOD der Gegner sehr gering und damit unsere Reaktionszeiten sehr kurz.


    Wenn man sich das Bild so ansieht sah das alles sehr sauber aus. Slick, unser Held, hat die Situation auf seiner 9 Uhr Position sofort erkannt und gehandelt, Caesar ging gleich hinterher. Manchmal muss man eben auch sofort handeln, ohne das mit seinem Lead abzusprechen. Hier gab es keine Zeit zum reden!!!!


    Für Freelancer und mich waren die MIG-23 in guter Position für uns. Das Sorting hat gepasst, der Waffeneinsatz innerhalb der Parameter. Leider gingen beide 120er im Zielanflug auf dieselbe MIG und MIG #1 blieb über. Was normalerweise ja nicht das Problem ist. Das kann immer passieren.



    Freelancer ging nach dem Release der 120er ins Defensivmanöver, hat das aber nicht bis zum Schluss durchgezogen, sondern mittendrin abgebrochen. Des Weiteren gab es eine viel zu große Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Beiden. Freelancer 290kts vs. MIG #1 mit 670kts. Dadurch hat die MIG in kürzester Zeit die Entfernung abbauen können und es kam zum Dogfight.



    Ich glaube hier hat die SA bei Freelancer gefehlt. Den Dogfight hat die MIG dann für sich entscheiden können. Hinzu kommt, dass wir noch nie miteinander geflogen sind und schon garnicht ACM mit 2 vs. 1. Daher war es für mich auch sehr schwer die Supporter Rolle in dem DF wahrzunehmen, da die gesamt Kommunikation während eines solchen Fights noch nie besprochen, geschweige dann geübt wurde. Meine übereifrige #4 musste ich auch zurück pfeifen, da er hier eingreifen wollte und angefangen hat an Freelancer Kommandos zu geben. Slick, dass macht man nicht!!!! Ich konnte die MIG hinter Freelancer ausmachen, musste mit meiner Heater aber noch warten, bis die MIG zu mir günstig positioniert war und ich mit einigermaßen Sicherheit auf sie schießen konnte. Am Ende waren es 3 Sekunden zu spät. Fakt ist, zu dem Dogfight hätte es nie kommen dürfen! Ein Defensivmanöver ist zu Ende zu fliegen und nicht auf halben Wege abzubrechen. Das ein DF verloren geht, dass kann passieren.


    Es war aber insgesamt eine spannende Mission mit ein paar Überraschungen. Für uns im Flug auch nicht ganz einfach, da wir so noch nie zusammen geflogen sind. Freelancer das erste mal hier mit dabei und wir hatten gerade mal 24h vorher die Theorie der tactical turns besprochen, mehr nicht. Also insgesamt keine wirklich guten Voraussetzungen, aber das wollen wir ja in den nächsten Monaten ändern.


    Vielen Dank an alle.


    Gruß

    Keule

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    There are only two types of aircraft - fighters and targets.
    (Doyle 'Wahoo' Nicholson)

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