Beiträge von Stingray

    DEBRIEF VIPER7 - DCA


    Caesar, Corran und ich stellten diesmal einen DCA als Training, wobei Corran das 2. Element simulierte. Der Einsatzraum war frei von SAMs und andere eigene Flüge galt es auch nicht zu betrachten; so konnten wir uns voll auf die Interaktion im 4-ship konzentrieren. Als Gegner waren im Szenario bis Mig29A zu erwarten.


    Einziges Manko vorne weg: Corran hatte (leider erneut) einen PC Absturz und meine Maschine wollte direkt beim Starten nicht mehr und ist mit dem GATE gehen immer langsamer geworden. Ich machte dann einen Ground Abort --> beim Wiederaufrollen auf die RW ist dann das Fahrwerk eingeknickt (vermutlich durch das scharfe Abbremsen vorher???) und so war meine Maschine Schrott! Gottseidank hatten wir noch eine No. 4 :patsch::)


    Wir erreichten pünktlich das Zielgebiet, wo wir recht rasch auf 2xMig23 stießen, die einen Range Split flogen und so keine koordinierte Aktion innerhalb des Elements zuließen. Aber dazu hat man ja ein Trailing Ship 8o (nichts anderes baut der Gegner durch sein Manöver auf :winki:)...


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    So ging nur ich in die Bekämpfung über und Caesar drehte korrekt mit mir raus. Nicht ganz einfach war es hier mit dem Defensivwinkel, weil wir nicht aus einer Achse heraus angriffen. Das kompensierte Caesar aber wunderbar!


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    Corran übernimmt den gegnerischen Wingman.


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    Der hatte allerdings schon den Fluchtmodus angetreten. Und so übernahmen Caesar und ich die DCA Zone, sodass Corran nach Bekämpfung aufschließen konnte - gutes, v.a. auch planmäßiges erstes Engagement :thumbup:


    Bald darauf tauchten erneut 2xMig23 auf, diesmal mit einem Split.


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    Wir drehten professionell ein und übernahmen die Bekämpfung! Allerdings hatte Caesar wohl eine "Hemmung" am Pickle Button :rolleyes:^^:P


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    Dennoch passte das gemeinsame Abdrehen sehr gut und koordiniert. Corran übernahm den Nachfolger.


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    Man erkennt auch hier die maximale Schlagkraft und Stärke des modifizierten Standardmanövers wie wir es jetzt anwenden! Obwohl gar nicht bekämpft, drehen wir > MAR ab und erzielen ein derartiges Winkelproblem für den Gegner, dass das nachfolgende 2. Element sauber von der Seite unterstützen kann. :thumbup:


    Vor allem auch toll, dass die Formation im und zwischen den Elementen hier an keiner Stelle so richtig verloren ging :thumbup: das wird langsam richtig gut. So bleiben wir jederzeit koordiniert einsetzbar! Weiter so :smoker:


    Wieder einmal zeigte sich AWACS von seiner schlechten Seite mit "All Out" und dann kamen 2x Mig29 von 4 Uhr. Auch hier wieder die Stärke des Trailing Ships! Sie nähern sich von hinten an Corran und das 1. Element hat >10NM für die Wende und Erlösung! Das geht nicht, wenn man auf gleicher Höhe fliegt. 8)


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    Der Linksturn war auch Absicht, um den richtigen Winkel zum Gegner hinzubekommen - hier wird nichts dem Zufall überlassen :keeporder: Corran wurde auf eine leichte Rechtsdrehung geschickt, um den Gegner mitzuziehen, was gut funktionierte.


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    Einziger Minikritikpunkt an dieser Stelle: Bitte sauberes Cranking auf 60° halten und dann raus :S


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    Eine 29 verblieb im RWR und war wohl näher an Corran. So drehte wir wieder ein. Sie war angeschlagen und flog mit Gear Down auf 5000 Fuß herum. Trotzdem musste die Situation final geklärt werden!


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    Hier sehr gute SA von Corran, weil rein beim Eindrehen hatten wir RWR naked und hätten im ersten Scan die Mig auf der Höhe nicht gleich entdeckt. Gute Zusammenarbeit!


    Danach ging es ob der Spritlage an den Tanker Copper.


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    In 6 Minuten waren wir aufgetankt und good-to-go! :thumbup::smoker:


    In Summe bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis (außer dem Technikdingens am Anfang)! Klar gab es hier keine zusätzliche SAM Bedrohung oder Koppelung mit eigenen Kräften. Rein bezogen auf das "Kerngeschäft" funktioniert die Zusammenarbeit im Flight sehr gut. Die Piloten finden sich in den Rollen ein, halten sich an den Contract und können gemeinsam umsetzen! So muss das, meine Herren! Gehen wir weiter!

    Setzen wir unsere sonntäglichen Trainings weiter fort und there is much more to come - es wird richtig geil :party:8)


    Danke, es war mir eine Ehre!

    stingray

    Ein Double-Birthday! :party::party::party:


    Ein Golden-Oldie mit weiterhin bester Gesundheit, viel Freude und Glück! Genauso an Toschi, auf dass wir bald wieder abheben können! :sekt::sekt:


    Alles Gute den Purzeltagkindern!


    stingray

    DEBRIEF MUDHEN2


    Diesmal konnten sich Corran mit Slick sowie Caesar mit mir ins Rennen werfen - genauer gesagt, galt es uns selbst zu retten ;)


    Jedenfalls sollten wir die Search AREA nach Norden hin absichern und einen TARCAP aufbauen - eigentlich einen RESCAP, scharf genommen, denn die Mission hatte keinerlei offensiven Charakter, es sollte schlicht abgeriegelt werden. Wir hatten zudem auch keine Kopplung mit dem SEAD in der Phase "SAM Bekämpfung", sondern konnte gleich unsere Station beziehen.


    Bereits in der Anflugphase erkannten wir Mig21 im Osten der Area, die wir an Banshee7 übergaben, welcher den Auftrag auch perfekt ausführte. Ein gutes Zusammenspiel, das wir hier wieder anwenden konnten! :thumbup:


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    Dann bemerkten wir, dass die Schiffe nach NE verlegt hatten, und zwar exakt in unsere CAP Area. Da wir keine Schiffe auf unserer Fighter Bekämpfungsliste stehen haben, verlegten wir kurzerhand 10NM nach Norden. Hier zahlte sich das Lead Briefing für uns aus, die Gefahren waren abgestimmt und bekannt :thumbup:


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    Die Formation war in dieser Phase noch nicht perfekt. Das Zusammenspiel im Element sowie zwischen den Elementen passte aber sehr gut. :) Es zeichneten sich Mig29 aus dem N her ab. Hier verlief das Engagement iO,


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    Akkordierter Beschuss und gutes, abgestimmtes Vorgehen mit dem 2. Element.


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    Da sonst wenig los war und als Lessons Learnt ggf für alle hier eine Kritik auf hohem Niveau. Ein Cranking muss sofort, d.h. unmittelbar nach Beschuss durchgeführt werden. Jede Sekunde zählt, sogar jede halbe. Wer das nicht glaubt, kann gern mal in eine A/A Training kommen. :keeporder:


    Capt. C dreht hier 3-4 Sekunden nach mir ins Cranking. Dadurch ergibt sich eine Abstandsverringerung von 4500 - 5000 Fuss zum Gegner, also auch zur gegnerischen Rakete, nur durch dieses minimal verzögerte Abdrehen! Dies bringt ihn verdammt knapp an die AA-12! C. hatte nur mehr 800ft Abstand zur AA-12! Das war (fast) Glück!


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    Was man hier allerdings auch gut erkennen kann, ist der tolle Effekt, den das Cranking im Defensivmanöver hat, was allerdings nur funktioniert, wenn es im rechten Moment kommt, was durch konsequente Einhaltung der grundlegenden Manöver (Stichwort A-Pole Manöver auf vereinbarten M-Pole) erreicht wird - und das hat Capt. C vorbildlich durchgeführt: Die Rakete blutet durch den Turn (!) aus und verliert dabei im entscheidenden Moment die Höhe und Speed! Leider geil 8) :smoker:


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    Das einzige was daneben ging, war der vereinbarte Defensivwinkel, der zur kreuzenden Flugpfaden mit dem 2. Element führen sollte. Auch solchen "Kleinigkeiten" widmen wir uns und wollen sie verbessern. 8)


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    Das 2. Element war dann unsere eyeballs und Slick beschoss dann noch die sinkende und vermutlich abstürzende Mig29. Auch wenn man uU diese eine Rakete hätte sparen können, so ist ein sinkender Gegner noch kein versenkter! Nichts blöder als wenn dieser Gegner in seinem letzten Atemzug noch eine AA-12 abschießt! Insofern ordentlich erledigt! :thumbup:


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    Danach nahmen wir wieder unsere CAP Position ein und detektierten herannahende Gegner. Diese hielten sich aber leicht östlich auf. Ähnlich zu letzter Woche hatten wir auch dieses Mal mit Dro einen Support-CAP vereinbart. Und so übergaben wir diese Gegner in den Sektor "Banshee7" - mit der Warnung, es handelt sich um Su-39!


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    Nach einem Hilferuf zur Unterstützung entsendeten wir unser 2. Element. Diese setzen den verbleibenden Su-39 nach, konnten aber keinen Abschuss mehr erzielen. Die SU Piloten hatten schon beim Herannahen von Corran und Slick die Hosen voll. :winki::P


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    Alsbald danach kehrten alle wohlbehalten nach Hause zurück! Endlich mal wieder 8)


    In Summe ein sehr toller Einsatz, auch wenn wir selbst wenig zum "Schießen" kamen. Der Punkt hier war die SA, die Aufklärung, die Augen auch mal auf die Schiffe zu richten bzw. das Radar zu wechseln, die unterschiedlichen Kräfte im Auge zu behalten. Das konnte hier super geübt werden und es gab ein tolles und offenes Flight-Debrief anschließend; so können wir uns auch zielgerichtet verbessern!


    Auch sehr gut gefallen hat die Zusammenarbeit mit Banshee7. Eine klare CAP Definition, gute flightübergreifende Übergabe. Das Thema muss sicherlich noch intensiviert werden, aber der Anfang passt!


    Danke an diese tolle Truppe! Danke für die Mission!

    stingray

    Herzlichen Glückwunsch Seefahrer und Pilot :)


    mögest du auf See auch super feiern und deinen Ehrentag genießen! :party::party::sekt::sekt:


    Freue mich auf ein Fortsetzen unseres Abenteuers on air :smoker:


    stingray

    DEBRIEF MAKO2


    Eingesetzt als TARCAP flogen (endlich wieder) ein 4-ship in der Besetzung Stingray/ Slick & Corran/ Numsi in den Kampf, um das Zielgebiet zu räumen und dann gegen Gegner aus N zu verteidigen. Corran gut als Winglead vorbereitet und eine gute Stütze als Lead, Numsi sowieso top im Training, Slick trotz all der langen Pause top in Form und wild auf Valhalla - so stiegen wir ins Pit. :thumbup::thumbup::thumbup:


    Die Taktik sah vor, dass wir sehr knapp hinter dem SEAD mehr oder weniger sofort Position beziehen sollten, da die SA-5 im Zielgebiet zwar nervig aber kein wesentlicher Faktor sein sollte sowie ohnehin recht zeitnah von den SEAD Kräften dezimiert wird. Dem war auch so - ein Vorteil für den SEAD war, dass sie sich an der Stelle nicht mit Luftzielen on top auseinander setzen mussten. Und so ritten wir ins Zielgebiet und gleich in die CAP Area. Die SEAD Kräfte sollte eine verlängerte CAP im W bzw E bilden, um bei Bedarf hinzugezogen zu werden.


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    Dort "warteten" schon Mig21 - sodass der Räumungsgedanke erstmal vorherrschte 8) die dahinterliegenden Kontakte waren noch weit weg und konnten somit keine MIg21 darstellen, aber es hätten ja auch Mig29 sein können. Das 1. Element übergab sie an das 2. Element, das im sauberen Spacing hinten flog.


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    Man beachte die Mig21 von der Seite, die wir noch nicht aufgeklärt hatten und AWACS ist an der Stelle wieder maximal Schrott :cursing::cursing::cursing::devil::devil::devil: weil entweder man fragt Bogey Dope und bekommt die Mig21 vor der Nase als Antwort oder man fragt Picture und erhält eh schon wissen tausend Kilometer Funkspruch, wo man erst recht nichts anfangen kann.


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    Slick und ich gingen gem. SOP in die Bekämpfung über (Slick klasse :thumbup:) und das 2. Element war ganz begierig, ebenfalls zum Zug zu kommen. Man war sehr fokussiert auf die zugewiesenen Ziele...


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    so fokussiert, dass die seitlich nahenden Migs ignoriert wurden. Die Frage nach dem RWR bzw. SA muss hier gestellt werden. Die SA bildet definitiv einen Schwerpunkt im Training, ist aber auch schwer trainierbar, mehr erfahrbar 8o DIe Umstände waren sicherlich an der Stelle maximal schwierig (AWACS ist BS! - Gegner aus unerwarteter Richtung) - aber dafür sind wir da ;)


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    Corran mit einem Manöver (gegen die SA-5 in Sicherheit) und Numsi down - hier war die SA-5 eigentlich ein Sicherheitsgewinn :P:hmmz:


    Was aber besonders fasziniert: Corran hatte eine Mig21 im Schlepptau :S wir im ersten Element davon keine Kenntnis, sind nur umgedreht, weil sonst die Distanz zu groß geworden wäre ^^


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    und gleich die Mig21 vor der Nase verrammelt :saint: (Slick, hier zu schnell am Pickle;)) und da kamen die Worte des Leads "Das war vorher schon eine Mig21!" --> dass hier noch eine hinter Corran dran war, war noch immer unbekannt und offenbar hat sie die Lust verloren und ist abgedreht. Ich setzte noch einen warnenden Funkspruch an den SEAD ab, dass hier noch Mig21 rumflögen, aber das war dann wohl schon wieder wurscht, weil diese eh abzog.


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    Dies war wohl dem Manöver von Corran bei der Bekämpfung von der IL geschuldet. Man erkennt, dass 1) man einem Dogfight durch konstantes Wegfliegen und zu-Tode ignorieren des Gegners sehr wohl entkommen kann und 2) durch das Fixieren des Gegners den Tunnelblick ad maximum bekommt. :(


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    Die übrige Mig21 wurde auch noch vernichtet - bevor uns wieder sammelten und im 3-ship unterwegs waren.


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    Schön, dass die lose Formation (ok, ok, keine Formation von 8 nach dem Kampf) sofort (!) mit einem Turn wieder hergestellt war --> das klappt schon ausgezeichnet - könnt stolz sein :thumbup:


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    Recht rasch kamen neue Bedrohungen aus der Hauptrichtung N auf uns zu. Wir erkannten zunächst mehrere Gegner und konnten trotz (! nicht wegen!) AWACS auseinander dividieren, die Mig29 flog einen Split hinter einem 4-ship SU-39 --> nicht einfach hier rasch zu sortieren.


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    Dies gelang Slick und mir gut und ich leitete die SU-39 an den Flight Dro weiter. Hier muss ich auf die eingangs erwähnte Strategie eingehen, die SEAD Kräfte neben unserer CAP AREA einzusetzen. Dro war im E eingeteilt und von dort zu supporten, während der Flight Kiwi im W platziert wurde. Letzterer hatte allerdings genug zu tun und kam dort nie an während der Flight Dro die Position bezogen hatte und grundsätzliche Bereitschaft meldete. Bereits im Briefing vereinbarten wir, dass sich der TARCAP primär um Fighter kümmern sollte, und wir die SU-39 durchbrechen lassen, wo sie von den Flights Kiwi und Dro "in Empfang genommen" würden. :) Soweit so gut.

    Dies wollten wir hier auch umsetzen. Slick und ich beharken die Mig29, die SU-39 lassen wir durch und Dro räumt diese dann weg. :/


    Da das 2. Element nicht mehr voll bestückt war, drehten Slick und ich in entgegen gesetzte Richtungen bei einem perfekt (!) durchgeführten A-Pole Manöver um. Nur wohin führte mich mein Defensivmanöver X/


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    Slick an der Stelle mit "Glück" empfingen mich Su-39 Piloten mit einem Gejohle :rolleyes: Sie mussten nicht einmal die Formation verlassen, nur der Lead feuerte eine (!!) Heater ab, die mich erledigte ;( Nun kann man hier von Pech reden, es gehört natürlich auch ein Stück fehlende SA dazu. Auch ich war fokussiert auf den Gegner = Mig29 und habe die Su-39 gedanklich schon an Dro "ausgelagert". Dass sich die Flugbahn so exaktest kreuzen soll, kann man geplant fast gar nicht hinbekommen, aaaaber: Ich habe schon den Anspruch an mich selbst, das zumindest in der Situation zu erkennen. So hätte ich noch mit Flares und Manövern reagieren können. Die eingesetzten Raketen lassen sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit abschütteln. X(


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    Was aber auch gesagt gehört und ich weiß bis heute kein Patentrezept dagegen: Wir hatten zu diesem Zeitpunkt "nur" mehr 6 Slammer im ganzen 3-ship. Hätten wir die Su-39 nun nicht gemäß Briefing durchgelassen, sondern als eigenen Gegner wahrgenommen, wäre nichts gewonnen gewesen. Man kann mit 6 Slammer nicht 4xSu-39 und 2x Mig29 bekämpfen. Ein einzelner Dro als Backup, später mit Tomahawk macht da leider das Kraut auch nicht fett. Kiwi mit Flight als Support nicht einsatzfähig, da noch beschäftigt. Auch ein "Umfliegen" der Su-39 wäre rein geometrisch nicht gut realisierbar gewesen.


    Was bleibt: Den Angriff hätte ich erneut so durchgeführt und befinde ihn als gut. Allerdings würde ich kein gesplittetes Abdrehen mehr durchführen, sondern sicherstellen, dass man vom (wenn auch nur weniger aber eben doch relevanten) Gegner wegdreht! Und: Trotz "Abgabe" an Support Kräfte nicht gedanklich abhaken, sondern im RAM-Speicher behalten :P||


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    Was aber schön ist: Die Mig wurden durch den Angriff sofort erledigt und: Corran zeigt vor, dass man mitten durch den Gegner fliegen kann, beschossen wird, ohne abgeschossen zu werden 8o:*



    Die richtige Entscheidung war es von Corran dann nicht wild auf den Gegner loszugehen, sondern sich erstmal zu sammeln. Grundsätzlich war der Gegner ja an Dro übergeben und ein unabgestimmtes weiteres Angreifen hätte die Sache vermutlich schlimm gemacht. So kehrten 2 von 4 heim.


    FAZIT: Gute technische Umsetzung vom grundsätzlichen Manöver und Formationsgefüge. Schwäche durch Tunnelblick auf der einen Seite, wodurch SA verloren geht, genauso wie Schwäche durch Schubladisieren von zunächst erkannten Feindkräften - was beides zum gleichen Ergebnis führt :sarcastic:


    Die Mission war spannend und die Feindkräfte nicht einfach getasked. Das machte die Situation herausfordernd und genau solche Situationen müssen wir ohnehin wieder mehr üben. Ein human AWACS geht an der Stelle massiv ab und hätte zumindest einen Fallschirm sicher verhindern können. Naja, arbeiten wir an der SA und ich versuche, noch eine Schublade mehr offen zu halten - not easy.


    stingray

    DEBRIEF PANTHER 5 - TARCAP


    Diesmal im 2-ship mit derselben Aufgabenstellung wie letzte Woche mit Corran unterwegs. Diesmal am Programm: 2-ship BVR interaction - Standardmanöver ++


    Vorweg: Was schon gut klappte waren die Formationen, Turns und zwar ohne dass hier groß Aufmerksamkeit (zumindest von meiner Seite) aufging :thumbup: Das eine oder andere hier zu verbessern, wird die Zeit von ganz allein mit Übung und Anwendung bringen - hier ist auf Capt. Corran Verlass! :)


    Wir waren noch nicht so recht im Zielgebiet angekommen, so sahen wir schon Mig23. Das Engagement lief grundsätzlich problemfrei (wie erhofft bzw. erwartet) ab. :thumbup::thumbup:


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    Die Mig waren mit einem Split Manöver unterwegs, was uns aber nicht im geringsten irritieren konnte. Ein wenig aufpassen mussten wir nur auf die nahegelegene KS-19 / AAA Stellung.


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    Wir gingen in einen schönen Split um eine Grinderposition aufzubauen, sollte ein Gegner überlebt haben, was allerdings nicht der Fall war.


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    Guter Dinge zogen wir weiter unsere CAP Kreise, schärften den A/A Einsatz des TGP und den SA Abgleich zwischen FCR/ RWR/ TGP/ IFF/ IDM & AWACS mit geringstmöglicher Auslastung des letzten. Dann bekamen wir Wind von einem 3-ship Mig23 und drehten ein.

    Erwartungsgemäß wurden wir auf ca. 15-16NM beschossen, was OK ist.


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    Der Gegner hatte allerdings Jammer eingeschaltet. Der etwas geringere RCS einer 23 verglichen mit einer 29er führt dazu, dass man hier erst deutlich später durchbrennen kann. Corran hatte das linke Ziel zugewiesen, ich die anderen. Aufgrund der Nähe der Gegner zueinander plus spätes Durchbrennen gepaart mit "umherspringenden" Echos im FCR wurde mir ein "not sorted" gemeldet. Wir "diskutierten" etwas :rolleyes: und irgendwie setzte ich meine Raketen ab und wir beredeten die Situation weiter. Dies ist keine Kritik, sondern eine Feststellung. Man will es ja in der Situation bestmöglich machen und Unsicherheiten gehören besprochen.


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    Jedenfalls blieben wir viel zu lange HOT, die MAR ist 8NM :/ aber wir waren einfach zu fokussiert auf eine Analyse des Vorgehens und der "richtigen" Entscheidung. Im ACMI ist klar sichtbar, dass ich erst bei <7NM abdrehte... und ja, hier kommt auf schon auf wenig an :(:)

    BTW: Corran hatte an der Stelle schon richtig Glück - die Rakete flog vorbei, da die Plattform durch meinen Erstbeschuss den Lock lösen musste. :whistling:


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    An der Stelle war ich zu sehr beschäftigt und habe die Situation falsch eingeschätzt - und hing folglich am Schirm! Zwischen den 8NM MAR und den 6,7NM meines Abdrehens liegen übrigens knapp 3 Sekunden. 3 Sekunden, die zwischen perfektem Manöver und Fallschirm entscheiden. Das ist Luftkampf 8)


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    Es geht in der FWS absolut darum die "Plattformgrenzen" auszuloten und sich diesen maximal anzunähern, um diese auch zu beherrschen. Hier lag ein (auto-)didaktischer Fehler meinerseits vor: Es macht mitunter keinen Sinn in einem Training, wo noch nicht >80% Sicherheit gegeben ist, auch stur auf die Grenze hinzugehen, was ich aber klar orderte. 1NM mehr Abstand hätte da schon gut getan im Sinne der "Annäherung" und wird künftig im Training auch so berücksichtigt. Wenn das passt, kann man noch was drauflegen. :P


    Corran lieferte sich noch einen WVR Kampf... der dann gottseidank durch Abdrehen beendet wurde 8|


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    Der herbeigerufene Hammer-Flight klärte die Mig29 - ich erlaube mir kein Cross-Debriefing 8) aaaaaber ähem :hmmz: ihr wisst schon - gottseidank nur R27RE. :winki:


    Aus meiner Sicht ist das Trainingsziel teilweise erreicht. Eine Landung gehört natürlich dazu, ist aber verschmerzbar, wenn ich am Schirm hänge und nicht der Trainee :ohno:; dennoch habe ich selbst wieder wertvolle Erkenntnisse (diesmal weniger technische, als Trainings-Orga und Didaktik betreffend) erlangt, auf denen wir weiter aufbauen und uns Schritt für Schritt dem Optimum annähern werden. Ein gesondertes Training kommende Woche, wo wir ähnliche Situationen häufig durchspielen können wird uns hier Sicherheit geben können.


    Vielen Dank

    stingray

    Möchte ergänzen um Ausschnitte unserer Ausbildungspräsentationen:


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    und weil gestern das Thema Breaks gefallen ist: Damit lande ich nicht langsamer; man hält damit das Triebwerk "bei Laune", sprich bei höheren Drehzahlen und sorgt so für eine schnellere Reaktion desselben. Die Speed ist rein AoA abhängig zu wählen. Je schwerer, desto schneller ist das nötig. Am Ende einer Mission, mit allen "Nockerln" raus, sollte die Speed bei ~150KCAS liegen. Aber eure Klammer und der green donut sagen es euch. Das wird in 4.35 noch nötiger zum Einhalten ;)


    stingray

    AFR PANTHER5 TARCAP


    Als 3-ship zum Training getasked standen Numsi, Corran und ich vor der Herausforderung einen BARCAP im W des Einsatzgebietes aufzubauen. Ein 3-ship ist nicht ideal, andererseits ein BARCAP (und der Task in der Tat ein echter BARCAP) auch eine der einfacheren A/A Aufgaben. Ich sortierte den Einsatz ein wenig um, Corran kam in das Element und ich nahm Numsi auf die No.2 - wir blieben beim guten Setup der Trailing Ships mit 15NM Distance. Geübt werden sollte die Element Interaktion im 4-ship (ok 3-ship, aber für die Übung vom Ablauf weniger wichtig) beim Grinderaufbau aus modifiziertem Standardmanöver. Doch es sollte anders kommen...

    Formation war auch gut und schnell etabliert - wir identifizierten Mig23 und dachten zunächst an ein 4-ship, doch da tarnte sich wohl jemand als HAVCAP. ;)


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    Die Mig flogen eine Separation und das einfach perfekt für die Übung...Standardmanöver heißt: Jeder sorted seine eigene Position, gleichzeitige Bekämpfung auf gegnerangepassten M-Pole und raus. Rest macht eben das Trailing Ship hintennach.


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    Aufschaltung iO, verschoss Numsi leider 2 Raketen (in der Absicht auf beide Mig zu schießen, was aber nicht passierte!) und verbrachte damit noch leiderer unnötige Zeit in der hot phase. Die definierten M-Poles sind auf maximale Pk ausgelegt bei so gut wie keinem Risiko solange man dem Manöver folgt; doch nicht der Gegner sollte das Problem werden. Dazu kam wohl ein Stick Problem technischer Natur und nix ging mehr.


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    Corran übernahm das Engagement - wobei wir hier noch immer von 4 Gegner minus 2, also 2 feindlichen Kräften ausgingen. Da waren aber keine Gegner mehr, eben weil es ja immer nur 2 waren ;):P


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    Und so war der Glaube stärker als das Wissen und nicht einmal 2 Sekunden nach erfolgter Aufschaltung ging die Rakete raus :devil::cursing: Die Worte des I/Ps: "Du schießt eh grad nicht auf Numsi?" hallten über den Äther =O Die kurze Zeitspanne erlaubte kein Eingreifen mehr :thumbdown:


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    Nach maximalen Ärger und Zerknirschtheit gingen wir die Funktionen des IDM, IFF, TGP zur Zielidentifikation durch :keeporder: und konnten doch noch gut agieren :thumbup:


    Ein paar freche A-50, die keine Meile vor unserer Nase herumdrehen, geht gar nicht :love: auch die Gun mag geübt werden 8o


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    Aus einem In-Place Turn heraus geflogenes Engagement gegen ein 3-ship Mig23 passte sehr gut! :thumbup::thumbup:


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    Warum allerdings 4 Il76 genau auf unserer CAP Linie fliegen musste, weiß keiner, kann aber auch keiner mehr fragen :vinsent:

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    Wir flogen dann noch den CAP ab ohne weitere Vorkommnisse und konnten Formation sowie div. Turns üben. Am Nach-Hause Weg begegneten wir dann noch Mig23, die sich im letzten Moment dann noch für eine Defensive entschieden. Nach kurzer Zeit jagten wir auf >Ropt eine Slammer im Lofting hinterher, die dann doch erfolgreich war - und das trotz terminalem Manöver, was erst unter Ropt gut gehen kann 8)


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    Der Rest war gut, wir kamen mit Direct Entry am IAF an und gingen als erste landen - ILS auf RW36 passte gut und ordentliche ILS Guidance auf die RW.




    Das Übungsziel wurde somit krass verfehlt; Einzig ein Engagement war OK - allerdings rein im 2-ship. Es muss Handlungssicherheit etabliert werden. Ohne ein einziges Wort muss jedem im Flug seine Rolle klar sein und Einsatzposition, Aufschaltposition, Abfolge, Winkel, Comms hat umgesetzt zu werden. Schussdistanzen gelten als vereinbart und das Zusammenspiel zwischen den Elementen ist ebenfalls vorab vereinbart.


    So das Ziel und daran werden wir konsequent arbeiten und wir werden es auch erreichen. Davon bin ich überzeugt, weil ich erstens schon mal dort war und weiß, was alles möglich ist, wenn dies einmal geht (und dann macht es so absolut richtig Spaß 8)) und zweitens - und das ist definitiv wichtiger - weil hier motivierte Kerle drin sitzen, die sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen, die dran bleiben, aus den Fehlern lernen um besser zu werden, cool reagieren, nicht persönlich aufeinander angefressen sind, immer zuerst bei sich die Potentiale suchen und umsetzen; rundum klasse drauf sind :thumbup: Deswegen macht es mir auch Spaß.


    Nevertheless, Nachzipf muss sein - see you Sunday :saint: Zeigen wir, was ihr drauf habt :smoker:

    stingray, I/P

    Warum übrigens das "M" bei mir kam, obwohl die R77 auf Stingray ging, weiß ich nicht. Empfängt und meldet das RWR auch Radarimpulse, die sich nicht direkt auf die eigene Maschine richten? Vermutlich.

    Yes, Sir. Genauso. Auch wenn ich hinter dir fliege und eine Slammer schieße, wirst du sie sehr wahrscheinlich als M gemeldet bekommen...

    DEBRIEF HAMMER1


    Diesmal im 2-ship Einsatz mit Caesar verlief die Mission recht ruhig. Eine gute Abstimmung im Lead Briefing und bekannte Procedures für das Vorgehen A/A, Contract genannt, quasi als SOP machen den Flug gut planbar.


    Die Aufgaben waren mit SEAD Kräften gut aufgeteilt, auch die Kommunikation lief gut. Was hier mMn nicht gut lief, waren die häufigen AWACS Abfragen.

    Vorschlag: 1) Bitte nur Bogey Dope abfragen und kein Request Picture, weil sonst JEDE (!) Gruppe benannt wird, ob Factor oder nicht und der Funk lange blockiert ist. 2) Macht doch um eure eigene SA zu verbessern, ein kleines Quiz aus euren Abfragen: Zuerst selbst raten (?!), was es sein könnte! D.h. Abgleich mit RWR (ist das S mit Dach und ich sehe den Kontakt auf >50NM langsam fliegen, wird es wohl ein AWACS sein und nicht unbedingt ein Factor, der mich bedroht), Abgleich der per FCR verfügbaren Daten (Distanz aus der Kontakt erkennbar, lässt den RCS erahnen und wenn >50NM ist es ein eher größerer Brummer --> dann noch mit Geschwindigkeit abgleichen und gut ist, und zuletzt Abgleich mit TGP (den man locker am besten im TV Mode A/A einsetzen kann und bei guten Bedingungen im etwas näheren Bereich <40NM Ziele erkennbar macht OHNE Abfrage! --> Wenn man nicht bei jeden Mal AWACS bedient zumindest ohne nicht vorher selbst intensiv nachgedacht zu haben, wird seine SA verbessern und weniger abhängig sein.


    Nun denn erreichten wir das Zielgebiet - meldeten dort angekommen SA-8 Spikes als Info an die nachrückenden Kräfte. Leider zerriss unsere Formation dann etwas und schon kamen aus dem W 2x Mig21 angerauscht.


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    Die Situation konnte aber gut gemeistert werden.


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    Dann flogen wir unsere Kreise und alsbald ging die SA-2 down. Wir bekamen kurz darauf Mig29 von N gemeldet und verlegten unseren CAP NW der ehemaligen SA-2. Hier erfolgte dann noch eine Abstimmung mit unserem SEAD, eine Position zu beziehen, um 1) nicht in die Schusslinie zu geraten und v.a. 2) aus einer guten Richtung kommend gemeinsam mit uns wirken zu können. Soweit sollte es dann nicht kommen. Denn kaum waren wir angekommen, kamen die erst zögerlichen Migs rasch näher. Also brachen wir den Turn, den wir gerade zum CAPPEN ansetzen wollten ab und gingen offensiv.


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    Die Gegner hatten Jammer aktiviert und waren leider gar nicht handhabbar. Sowohl Caesar als auch ich sahen nur 1 Kontakt und keiner war sich sicher, ob das wirklich der richtige sein sollte. Aber besser den einen als keinen bekämpfen :blush2:


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    Bilderbuchmäßig gingen die Slammer auf 13M raus - perfect :thumbup: aber leider auf den gleichen X/:cursing:

    Caesar wird an der Stelle abgemahnt: :keeporder: du bist nach dem FOX3 nicht auf Crank, sondern der Rakete nachgeflogen und zwar für >30 Sekunden, also bist quasi hot geblieben und hattest nur Glück, dass sich die komplett Unbekämpfte auf mich gestürzt hat ?( und das mit R77.


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    Wenn du schon da vorn bist, hättest du ihr wenigstens in die Flanke fallen können :rolleyes::*


    An der Stelle Werbung fürs Üben von Evasive Maneuvers: Es wirkt. 8) Man beachte das Dragging mit Pumping mehr bringt, als Defensive (allerdings zum richtigen Zeitpunkt (!) und die Missiles dann gut ausbluten. Siehe Geschwindigkeits/ höhendiagramme --> die früher abgeschossene R77 wurde durch den Turn selbst schon abhängt, die andere durch das Dragging/ Pumping.


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    Dadurch kam die Mig natürlich näher und hat dann noch alles verschossen, was sie so an Bord hatte: R27 und R60 auf <3NM! Auch hier hilft Evasive. Gegner im WVR Bereich immer eyeballs halten, in der Sekunde des Beschusses mit Flares kontern und Counter-Altitude, idF low gehen, denn später ist es zu spät!


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    Aber nicht nur 1 Flare :smoker: Zur Erklärung: Es sollten so 9-10 Flares sein, aber ich ging von Worst Case R73 aus und da hilft nur viel =O


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    Es kam zum Merge und Dogfight Entry, aber ich hatte ja noch Heater 8) und ging zündeln


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    Grand Slam und bald sollte es heißen ab nach Hause. Da ich aber nach der Aktion ziemlich leer war, erbat ich nun die Hilfe des SEADs für was da sonst noch kommen möge. Danke trotzdem für das 6 checken und decken und die gute Koordination!


    Auch wenn das Engagement gut ausgegangen ist und richtig Adrenalin und Spannung aufkam, kann man als in der Anfangsphase als schlecht bewerten. Dass wir nicht beide Maschinen aufgeschalten bekamen, ist halt so. Aber wir hätten disloziert rausdrehen sollen, dann wäre die Situation ggf weniger eng gehandhabt werden können. Außerdem zeigt es sich, dass das Kapitel ACM auch intensiver in der Fighter Klasse behandelt werden soll, damit wir effizient eine 2-ship Doktrin im Dogfight aufbauen können. Dies aber der BVR Thematik nachgestellt, denn man will den Feind ja nicht mit Fäusten prügeln, wenn man einen Speer dabei hat :hmmz:


    Mir hat es riesen Spaß gemacht und auch ein Danke an Caesar, der treu an meinem Flügel hing und meinen an diesem Tag nicht ganz vorhersehbaren Formationsstil mitmachte ;) Danke!


    CU

    stingray



    PS: Ad SA-4. Die hatte ich als Wunsch angemeldet, da sich somit unser Einsatzraum an der richtigen Stelle (Osten der SA2) geöffnet hätte, zumal falls die SA2 zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekämpft worden ist. Dies wurde so auch nachgereiht angenommen. Im Flug wurde auch nochmal abgefragt, ob die SA-4 bekämpft werden soll, da noch Waffen übrig waren und ich bestätigte, da eben die SA-2 zu diesem Zeitpunkt nicht bekämpft war. Der Verlust des SEAD tut mir natürlich leid, allerdings sehe ich absolut keinen Handlungsbedarf bei der Abstimmung, da 1) die niedrigere Prio bestätigt und auch so umgesetzt wurde und 2) auch im Flug nochmals abgefragt und für die dort aktuell geltende Situation als iO befunden wurde. Also hatte ich nicht das Gefühl, dass es einen absoluten Zwang gegeben hat oder man aus dem Stress heraus falsch entschieden hat.

    Die Analyse des ACMI zeigt wohl auch die Schwierigkeit in der Bekämpfung und den Heldentod :rolleyes: Sollte eine SAM schwierig zu bekämpfen sein, muss man ja auch nichts erzwingen, zumal es ein secondary target ist.

    Ja, Bflat, wenn es einmal geschafft ist, dass man mit VR auch den haptischen Eindruck zB über einen speziellen Handschuh mitbekommt und nicht einfach in die "Luft" hineindrückt, dann bin ich auch dabei. Kenne VR von der PS4 meines Bruders und das ist schon der Hammer - zumal das grad einmal der Anfang ist!


    stingray

    Liebe Freunde,


    viele unserer Briefings und Ausbildungen werden mit dem Tool "FCC" durchgeführt - Inhalte werden geteilt, Präsentation abgehalten. Wiewohl das Tool bereits seit vielen Monaten im Einsatz ist, gibt es leider noch Kollegen, die nicht online (d.h. webbasiert) joinen können. Für jene sowie auch für neue Piloten habe ich eine Minizusammenfassung verfasst, wie man joinen kann ohne das Tool herunterzuladen bzw. zu installieren.


    Bei der Recherche sind einige Eigenheiten aufgefallen, v.a. browserabhängig, aber auch ob bereits einmal in dem Browser gejoined wurde (Cookie/ Privacyeinstellungen?). Daher kann es vorkommen, dass diese Kurzanleitung nicht 100% der Fälle abdeckt, aber vielleicht hilft sie dem einen oder anderen sich zurecht zu finden.


    have fun,

    stingray

    Diese Info kam bei uns, bedingt durch den großen Abtand, nicht in dieser Deutlichkeit an. Nur die "Dezimierung" des DEAD´s konnten wir mithören... ein klares Lagebild gab es allerdings nicht... :/ ... oder erst spät...

    Alles klar. Das erklärt einiges. Da können wir aber ablauftechnisch etwas tun. Wir waren nahe dran und gewarnt, also gut. Dann müssten die nachrückenden Flights rechtzeitig um ein Lagebild ansuchen, wenn es vorab nicht durchkam, weil das kann dem SEAD / DEAD nicht angelastet werden, quasi proaktiv mehrmals die Nachricht zu übermitteln, wenn er nicht wissen kann, wer zuhört.

    Das wird natürlich verkompliziert, wenn hier viele Piloten down sind. Aber: ggf. macht es Sinn, eine Uhrzeit zu definieren, zu der ein Status gemeldet wird?


    Wie auch immer, hier ist etwas machbar und muss mMn auch gemacht werden ;)


    stingray

    Debrief zu HAMMER1 - ESCORT


    Zusammen mit Caesar, BadCrow und Corran stellten wir uns der Aufgabe als TARCAP zunächst die AREA zu räumen und dann einen entsprechend offensiven CAP einzurichten. Entgegen dem vorgeschlagenen Flugplan entschieden wir uns die CAP Area südlich der SA-2 aufzubauen, um an allen "Ecken" möglichst bald sein zu können und nicht deplatziert zu wirken ;)


    Der Flugabend startete bereits spannend mit einem "Hot Start" eines Piloten :hmmz: FTIT im Auge behalten beim Hochfahren ist wichtig :)

    Nachdem diese Probleme gelöst waren, flogen wir ab und waren ca. 25NM hinter SEAD. Der SEAD vermeldete uns gleich zu Beginn eine SA-6 NE der westlichen SA-3. Wir wussten von FLAK gleich daneben weiter im E, was die Sache etwas schwierig machte, da wir an der Stelle einfach keinen Handlungsraum hatten.


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    Sobald wurde 3 (sic!) Maschinen des SEAD durch SAM abgeschossen 8|<X was in Kombination mit dem minimalen Handlungsraum doch sehr rasch den Gedanken an ABORT MISSION hochkommen ließ. :!: Dass dies nicht sofort ausgerufen wurde, lag an im N gemeldeten Mig21, die ich jedenfalls klären wollte, bevor die uns in den Rücken fallen! Und so flogen wir hoch! Corran hatte an dieser Stelle Displayprobleme und wohl einen PC-Neustart, sodass wir -1 waren :thumbdown:

    Anmerkung: Die Mig21 im E waren zu der Zeit noch unbekannt!


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    Da die relative Lage vom 1. Element zu den Mig21 bei Erreichen der aktiven SA-2 ungünstig war, übergab ich den Angriffsbefehl an das korrekt ca. 15NM hinter uns fliegende 2. Element BadCrow (+KI) in der Hoffnung, dass der CAP die Mig21 wieder näher an uns führen würde.


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    Dies bewahrheitete sich dann auch, die Mig drehten ein und BadCrow übernahm den Beschuss am Kreis der SA-2. Wohl auch weil die KI (nr. 4) nicht brauchbar eingebunden werden konnte, flog BadCrow sehr weit (aber in vollem Bewusstsein) in den SA-2 Kreis ein und erledigte alle Mig21 allein.


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    Erst beim Verlassen der SA-2 Area wurde er vielfach beschossen und im Stakkato der SA-2 (die 5. SAM) getroffen :thumbdown:


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    Somit waren wir nur der ein Element! Bereits beim Westkurs erkannten wir Mig21 am Ingress aus Richtung der SA-10. Diese erledigten wir auf recht großzügige Distanz, um nicht in den SAM Kreis zu gelangen. Gutes Engagement mit Caesar! :thumbup:


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    Am Weg retour holten wir nun die bereits anfang unerkannt ganz im E patroullierenden Mig21 vom Himmel - auch wieder ein sauberes Engagement.


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    Die ganz im Norden befindlichen Mig29-SM waren ca. 60NM außerhalb der Target Area. Diese wurden zwar erkannt, stellten aber für den Einsatz keinen Faktor dar und wurden somit beobachtet, aber nicht aktiv angegangen. Hier sieht man auch den Vorteil die CAP Area südlich der SA-2 gelegt zu haben (zu schweigen davon, dass diese noch aktiv war). Wir meldeten also AREA CLEAR und bezogen CAP Stellung bis wir fast zugleich mit Flight Dro das Zielgebiet verließen - eine IL musste noch dran glauben 8o


    Beim Egress wurde leider Caesar durch FLAK getroffen (den engen Korridor trafen wir halt nicht immer perfekt ?()... er konnte die Maschine aber perfekt landen :thumbup: und im Adrenalinbad mit Bier an der Staffelbar die Rettung von BadCrow aus den kalten Fluten am Bildschirm beobachten.


    Rein aus A/A Sicht bzw. Flight Sicht war die Durchführung des Einsatzes möglich und gut so. Ein Abort wäre nicht nötig gewesen - auch wenn anfangs wirklich ernsthaft von mir daran gedacht wurde. Es kam pures Adrenalin auf - die Lage für einen Lead nicht einfach - ja sogar komplex mit engen Flugrouten, dislozierten Plätzen, breitem Kampfgeschehen und doch wieder Unvorhersehbarem :thumbup: Danke Dro für die detailreiche Mission.


    stingray



    PS: Zur Lage der anderen Flüge meine Meinung: Die ACMI Auswertung deckt sich gut mit der Einschätzung von gestern: Es gab mMn kein klares JA zu einem Abort zu geben. Ja, es wurden viele SEADler abgeschossen. Die ACMI Auswertung zeigt aber auch klar die Gründe und ein Abort hätte diese nicht retten können.


    Anzudenken wäre ggf, die neue Lage im Zielgebiet zu bewerten (SA-6 und SA-2 war als aktiv sowie in der ca. Lage bekannt und dem Escort sowie dem MC gemeldet). Daher wäre es uU opportun gewesen, einzelne Ziel, ev. das nördliche Ziel bei aktiver SA-2 nicht zu bekämpfen und diesen einen Flug auf Abort zu setzen anstelle Ziele zu resorten und die gebrieften Abläufe in einem Flight durcheinander zu würfeln. Kann mir vorstellen, dass dies mühsam ist, wenn sowohl Waffenwahl als auch Mindset auf einen Strike eingestellt ist und dann heißt es, räumt die SA-2 weg. Dann ist halt ein Flight Abort, aber jene Ziele, die kein Thema waren, bleiben HOT.


    :!: Was allerdings aufzuklären wäre - lasst mich an dieser Stelle den advocatus diaboli spielen - warum doch einige nach dem SEAD Desaster noch in zu diesem Zeitpunkt bereits aufgeklärter (!) SA-6 Nähe unterwegs waren. Dadurch wären wohl zumindest 2 weitere Downs mMn jedenfalls verhinderbar :keeporder: