Netzwerkinstallation bei neuem Haus?

  • Bei uns geht es langsam in die heiße Phase und eine neue Homebase wird geplant..


    Ich habe mir mal das Kapite Netzwerk im Haus raus gesucht und jetzt ist natürlich die Frage, haben wir hier Leute die sich damit auskennen? Mein Plan bisher:


    Plan 1:
    Im Keller kommt das Modem hin, das NAS, dazu ein kleiner Schrank mit nem gross genugen Switch (24 - 48 Ports). Darüber nen Patchfeld wo von jeder Netzwerkdose im Haushalt ein separates Kabel runter kommt und dort eben verbunden wird. Derzeit sind wir grob geschätzt bei rund 20 Anschlüssen.
    Für WLAN im EG und OG gibt's AccesPoints welche den Strom direkt vom Switch auch bekommen.


    Plan 2:
    Modem und ein kleinerer Switch im Keller wie oben. Dazu dann in jedes Stockwerk wiederum eine Leitung zu einem weiteren Switch der die Verteilung in dem Stockwerk übernimmt bis hin zu den einzelnen Dosen.


    Ich persönlich wäre ja für Plan 1, er erscheint mir zukunftssicherer als Plan 2. Okay, Finanziell braucht es einiges mehr an Kabel aber das kostet nicht die Welt. Stecker braucht es gleich viel und die Arbeit als solches kann man auch selber machen wenn's denn soweit ist. Als Kabel dachte ich mal an Cat 6, das 7er wird ja wohl etwas oversized für ein Einfamilienhaus sein.


    Jetzt die Frage, wo sind all meine Denkfehler drin? :D Für alles was mit Kabel zu tun hat werde ich verantwortlich sein. :whistling:

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  • Guter Tipp von Ghostrider, aber die Kabel verlegt man ja heutzutage eh in dafür vorgesehene Rohre, sodass jederzeit Änderungen ohne große Proleme möglich sind.
    Zum Thema Kabel: Hast Du schonmal an Glasfaser gedacht? Zukunftssicherer gehts momentan nicht. Leider weiß ich nicht, wie kostspielig das ganze ist.
    Ansonsten erscheint mir Plan 1 am sinnvollsten, ein Hauptswitch reicht aus, bei Bedarf setzt Du einfach einen weiteren Switch.
    Frage: einen Access Point, der per Power over Ethernet den Strom direkt vom Switch bekommt? Link?
    Bei zwei Access Points würde ich empfehlen, dass die SSID unterschiedlich ist, um Verbindungsprobleme im Überlappungsbereich der Funkblasen zu vermeiden.


    Gruß
    Corran

  • als fachmann rate ich zu plan 1. wenn du eine saubere sache haben willst mit plan 2, dann müsstest du in jedem stock ein telefonierack machen unn dort wieder ein patchpanel und switch. dann aber ambesten vom keller ins eg mit glas und vom eg in den ersten wieder glas. was sich aber wieder in den kosten bemerkbar macht und auch im gesamtkonstrukt anfälliger ist. plan 1 ist def. besser. hab ich auch so gemacht ;-) habe aber auch nur eg. kannst dir das aber auch gerne mal ansehen.

  • So gesehen bin ich mal gar nicht so schlecht dran, das gefällt :) Auf das Angebot zur Besichtigung komme ich gerne mal zurück.

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  • So, die Pläne sind vom Haus soweit fertig, Finanzierung steht und jetzt geht's daran das ganze EDV Zeugs zu planen :D Ich hab gesagt der Elektriker muss mir nur bis zum Modem/Router alles machen, den Rest übernehme ich selber :) Grosse Klappe und wenig Know-How kommt aber nicht all zu gut.


    Was ich bis jetzt weiss was kommen soll:


    Keller:
    - 1 x Drucker
    - 2 x Cockpit
    - 1 x Fernseher
    - 2 x Computer
    - 1 x NAS
    - Router/Switch in nem schönen 19er Rack


    Erdgeschoss:
    - 1 x Fernseher
    - 1 x Bluray-Player
    - 1 x Reserve Wohnzimmer
    - 2 x Spielkonsole
    - 1 x WLAN AccesPoint (PoE)
    - 1 x Reserve Küche


    Obergeschoss:
    - 1 x Drucker
    - 2 x Computer
    - 2 x Fernsehr
    - 1 x Konsole
    - 1 x WLAN AccessPoint (PoE)


    Macht alles in allem 21 Netzwerksteckdosen am Anfang. Das heisst an Hardware brauche ich vermutlich folgendes:


    - 1 x Modem
    - 1 x Patchpanel 24 Ports (Cat5e, 6 oder 7??)
    - 1 x Switch mit mind. 2 x PoE und 24 Ports (eventuell schon auf nen grösseren gehen?)
    - 21 x Kabel zu den jeweiligen Dosen (Cat 7.)
    - 21 x Kabel vom Panel zum Switch



    Und jetzt fangen die Fragen an... erstens Patchpanel.. was kann man da kaufen, was taugt und was braucht man da an Zubehör? Sind die Stecker schon dabei, muss man die holen?
    Welcher Switch taugt was, welcher nicht und vor allem, woran orientiert man sich da?


    Sonst noch wer Ideen oder Vorschläge die ich vergessen hab? Und noch, wo kauft man das Zeug? Bisher hab ich EDV meist bei brack.ch geholt, aber ist das hier auch gut?

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  • Da haste Dir aber was vorgenommen...


    Aufstellung der benötigten Dinge scheint ok zu sein. Optimal wär es natürlich, wenn Du Rohre hast, durch die die Kabel gezogen werden, um irgendwann tauschen zu können etc.
    24 Port Switch passt... 32 ginge auch noch.
    Evtl. Netzwerkkabel auf Rolle kaufen und selbst konfektionieren und die Stecker dann selbst setzen...


    Zur Bezugsquelle gibts bei uns eigentlich nur Reichelt, die einen sehr guten Ruf haben.

  • Setzt du die Netzwerkdosen selbst oder macht das der Elektriker? Wenns der Funkenschuster macht würde ich auch das Patchpanel von ihm anschließen lassen, weil wenn du an Hund reinkriagst dann da. Panel selber sollte halt Cat.7 tauglich sein, ebenso die Verkabelung.

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  • Was is eigentlich besser für die Leistung? 1 48er Switch oder 2 24er? Bzw. zum Konfigurieren is einfacher?

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  • Ich würd bei einem Switch bleiben. Wennst zwei Switch hast musst du mit Stacking rumspielen, des bringts ned.


    Lieber einen ordentlichen 48er mit PoE und dem ganzen Brimborium.

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  • PoE oder PoE+ ? Vor allem brauch ich das Zeug ja für die WLAN Punkte im Haus, die sollen sich den Saft vom Netzwerk holen und nedd ne extra Stromversorgung brauchen.


    Was isn da gute und bezahlbare Hardware? Also AP fürs WLAN und Switche? Router gibt's für Rackmontage wohl eh nedd viel Auswahl, und NAS Systeme im Rackform noch weniger nehm ich an...

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  • Puh, da bin ich dann überfragt, so weit gehen meine Kenntnisse a ned. Ich würd da mit dem Elektriker reden. Oft machen die ja auch die Netzwerk-Installationen in Firmen, der kann dir da sicher besser weiterhelfen.

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  • So, da ich PoE bei maximal 2 Geräten brauchen werd lohnt ein solcher Switch nedd wirklich, da sind 2 PoE Injektoren günstiger.


    Was jetzt die Frage ist, Cisco (SG200 Serie), HP (19XX Serie) oder Netgear (GS752 Serie)? Oder gibt's da in dem Bereich eigentlich nix speziell schlechtes und auch nix speziell Gutes?

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  • Also dem Netgear-Glump trau ich nicht soweit als ich das Zeug schmeißen könnt .... HP hat ja 3COM gekauft, IMO eine reine monetäre Entscheidung zwischen Cisco und HP.

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  • Servus zusammen!


    Ich habe mich damals für die Variante Nummer 1 entschieden, wobei der Vorteil wirklich dabei liegt, dass alles von einer "Zentrale" aus geht. Ich habe im Zimmer, wo auch der Sim steht, einen Netzwerkschrank montiert, von welchem aus alles zusammen läuft. Hier steht das Modem/IP Router, welcher auf einen Switch geht. Die einzelnen Netzwerkdosen laufen hier auf ein Patchfeld, von welchem ich auf den Switch patche. Da man zwar am Anfang denkt, man hat alle Netzwerkdosen berücksichtigt, wird man ziemlich schnell von der Realität eingeholt. Z.B. Wohnzimmer. Mittlerweile benötige ich an dieser Stelle 5 Netzwerkschnittstellen. Hier bewährt sich Plan 1. ein zusätzlicher Switch an die Dose und schon sind 8 zusätzlich Port vorhanden.
    Was auch ein kleines Problem bei neuen Häusern ist, sind die Bewährungen in den Zwischendecken. Bei mir ist es so schlimm, dass ich in jedem Stockwerk einen Accesspoint installieren mußte, da die Fehlerrate so hoch war und keine fehlerfrei Verbindung möglich war (trotz 2 von 3 Balken).


    Beim Drucker habe ich einen Netzwerkdrucker im Büro, an diesem wird alles ausgedruckt, von den Büros PC bis iPad.


    Zusätzlich ist bei mir auch noch Telefon und Sat in diesem Schrank zusammengeführt. Man ist somit auch hier sehr flexibel.


    Ich finde nur Vorteile an dieser Version. Es ist alles übersichtlich und Platzsparend.


    Was ich auch noch empfehle, ist sich für sehr gute Kabel zu entscheiden (Cat 7e). Auch wenn es etwas teuerer ist und es im Moment auch noch nicht wirklich Cat 7 Geräte gibt. Aber es ist eine besser Übertragungsqualität bei höheren Geschwindigkeiten und auch Zukunftssicher. Bei den Switchen, habe ich mich persönlich für unmanaged Switches entschieden, da diese sehr gut funktionieren und keine großartige Programmierung benötigen. Quasi Plug and Play.


    Gruß Viper

  • Bei ner entsprechenden Menge an Kabeln, benötigter Übertragungsrate, wenig Platz in Kabelschächten, Zukunfts-Sicherheit und der Möglichkeit, möglichst flexibel zu sein (z.B. SAT usw. wie von Viper geschrieben) kann man sich dann schon fast mit dem Thema Glasfaser beschäftigen. Vorteil ist, dass quasi eine MENGE Daten über das Kabel gehen kann und an Knotenpunkten -z.B. Stockwerken- auf normale Patchfelder gehen kann. Mittels VLAN kann man auch gut Netze voneinander trennen.

  • Ich denke mal dass das für ein normales Wohnhaus sowohl vom Aufwand wie auch von den Kosten her aktuell minimalst übertrieben ist. In jedem Stockwerk dann noch ein extra Patchfeld etc. geht in nem Bürogebäude, aber im Haus is das wohl minimalst übertrieben.


    Selbst CAT7 Kabel sind ja aktuell oversized, da es noch keine CAT7 Stecker/Dosen gibt, die hören alle bei 6a auf...

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