Chosun Tongil - OP "Pillar fo Defense"

  • ***ALS TEST***


    Hallo Piloten!


    Ich hoffe dass Sneakpeek die fehlenden/gelöschten Beiträge zu unseren OP´s wieder herstellen kann. Warum diese verschwunden sind, keine Ahnung, ggf. von außen gesteuert?


    Als Ergänzung zum Flug am Dienstag, hier leider nur bis ca. 45 nm vorm IP, einige "Schmankerl" aus TacView, diese mit der Überschrift versehen:


    "Wer bremst verliert!"


    Vettel und Verstappen hätten ihre wahre Freude daran...


    Wenigstens gab es keinen Crash...und... wir sprachen im Vorfeld darüber... ?(


    Rahmenbedingungen:


    - Kurz vor Sonnenuntergang
    - Fair
    - Wind 30° mit 9 kts, active runway 05R
    - Flugzeit bis dahin ca. 20 min


    Gruß
    Dro16

  • ... das daraus resultierende "Überholen"



    Immer wieder !!


    Woran liegt es ??



    Natürlich fehlende SA - ABER AUCH:


    wir haben uns nicht auf einheitliche speeds geeinigt (im Gegensatz zu IFR arrival und departure, wo wir es ja jetzt endlich schaffen einheitlich 300 kts zu fliegen)



    Wenn ich mir das tape vom letzten Dienstag anschaue, dann tauchen da sehr unterschiedliche Geschwindigkeiten zwischen den flights auf.
    Da war zwischen 480 Kts und 260 kts zwischen 20000 und 6000 ft alles dabei....


    Auch bei dem kurzen "Hop" sind da die Probleme des "zu dicht auffliegen" vorprogrammiert


    Wenn jetzt auch noch in unterschiedlichen Höhen geflogen wird wird es eben noch komplizierter....!!


    Warum?


    Weil dann aus der bei uns leider (!!) üblicherweise, weil bequem vorgewählt) immer mit CAS geflogen wird !!!!


    Diese ist aber in unterschiedlichen Höhen anders zu "bewerten" ==> da der Abstand untereinander relativ zum Boden (denn wir wollen ja auf Selbigem wieder landen - und dabei kommen wir uns eben "in die Quere" - gemessen werden sollte sollten wir auch die richtige Geschindigkeitsanzeige dafür benutzen wenn wir "unterwegs" sind


    Hier bietet sich TRUE Airspeed - noch besser GROUND SPEED an


    die TAS ist aber in der Höhe wesentlich grösser als die CAS - 10% pro 5000 ft ungefähr - wer will das schon im Kopf umrechnen??? he?? :party:



    Wenn wir jetzt in IMC nach beenden der SID (und Abmelden bei ZIRI) - oder in VMC nach Verlassen der CTR) einheitlich mit z.B. 360 kts GROUND SPEED fliegen würden (360 hat den Vorteil, das es leicht umzurechnen ist und wir pro Minute dann genau 6 NM zurücklegen) dann würde der Abstand den wir mühsam am Boden durch zeitlich versetzte Abflüge organisieren auch nicht wieder "kaputt gemacht" werden


    Wenn diese GS auch während des Steigflugs (das schafft die F16 auch bewaffnet bis relativ grosse Höhen!!) und auch im Sinkflug einhalten würden - na dann kann ja eigentlich garnix mehr schiefgehen..... ausser:


    ..... ach ja, ich hab vergessen dass es natürlich Sinn macht sowohl bei Start als auch vor der Landung von TAS bzw GS wieder zurück auf CAS zu schalten (das macht einfach mehr Sinn (Fragen?)



    Auch die fighter sollten VOR einem engagement vielleicht besser "zurück" auf die performancemässig wesentlich aussagekräftigere CAS umschalten !

    Aber für den "Reiseflug" - oder Flug bis zum IP (nicht den Angriff - da gelten andere Geschwindigkeiten ) schlage ich vor EINHEITLICH 360 Kts GROUNDSPEED zu halten - eben bis es wieder in Richtung Landung geht - spätestens auf dem verlängerten Final (zB bevor das Fahrwerk gefahren wird) sollte wieder CAS in der Anzeige sein


    Diese speed kann auch für die TE grundsätzlich so geplant werden so dass, wenn man sich daran hält auch das Einhalten der verlangten TOT kein Problem darstellt,,,



    Ihr seht - einheitliche und RICHTIGE Speed ist das eigentliche Problem .... oder doch "nur" die SA ???? :whistling::help:

  • Hallo!


    Natürlich kann man einen Flugplan machen, natürlich referenzieren auf eine feste Speed usw.


    Aber Leute: Mal was anderes aus "meinem" Bereich. Man stelle sich vor, wir fliegen gerade nach Exit Point weit vor der FLOT. Wir haben ein auf 80NM nacktes FCR vor uns. Dann taucht auf 11 Uhr 40NM 25000 ein einzelner Kontakt auf, der mit 350kts herumschwirrt. Gleichzeitig am RWR ein S mit Dach. Wie oft höre ich dazu AWACS Abfragen...


    Das koordinierte Verschalten von Informationen wir einfach nie ausbleiben und immer eine Anforderung bleiben. Mache ich heute in einem Papier fest, dass 350 Knoten geflogen werden soll, entbindet das keinesfalls die Augen und Ohren offen zu halten, im HSD und Radar und allen sonstigen Sensoren - ja, bis hin zu den berühmten Eyeballs - die Sachlage zu verfolgen, zu Bewerten und zu reagieren. Deshalb Sparrow habe ich im letzten Flug Kontakt zu dir aufgenommen, um das Spacing bereits zig-Dutzende Meilen bevor es zum Problem wird abzustimmen. Diese SA wird immer eine Anforderung bleiben. Und das nicht nur im Kampfeinsatz, sondern im "einfachsten" (sic!) Nav-Flug.



    Stellen wir uns der Anforderung :winki:
    stingray

  • also mein "MAIN TOPIC" der obigen Aussage war:


    STANDARDISIERUNG und GROUND SPEED fliegen



    das scheint nicht ganz angekommen ... auch habe ich 360 = dreihundert SECHZIG Kts vorgeschlagen (6 NM pro Minute)


    auch nicht gelesen ? verifiziert


    Wie STINGRAY dann auch voellig richtig schrieb : Augen und Ohren offenhalten ist dann TROTZDEM erforderlich und diesen Herausforderungen muss man sich jederzeit stellen


    ABER NOCHMALS:



    Es sollte ERSTEINMAL eine Standardisierung her (ein Anhalt mit dem JEDER etwas anfangen kann - der hilft die SA zu erhalten und behalten)


    Wenn es durch ploetzlich auftauchende Gegner unangenehm zu werden droht , ja DANN (!!) muss man natuerlich im Rahmen seiner Moeglichkeiten und nach Abschaetzung aller Voraussetzungen REAGIEREN


    aber die Grundlage bleibt die Standardisierung



    .... sonst fliegt jeder wie wo und so schnell und so hoch wie er grad mag und das ist fuer die Koordinierung mehrerer flights nicht gerade foerderlich!!


    natuerlich, STINGRAY, kann man und sollte man sich absprechen (so wie wir es taten) aber wir wollen auch nicht die Situationen heraufbeschwoeren in denen wir dies staendig muessen (weil eben jeder unterschiedlich fliegt) - das haelt den Kanal (UHF) nicht "saueber"!!



    also nochmal:


    mein Vorschlag: Standardisierung als GRUNDLAGE - bedeutet nicht Gehirn ausschalten (ganz im Gegenteil!) :patsch:

  • AFR Snake 12


    TASMO


    Unser 2-Ship-Flight, bewaffnet mit jeweils 6 AGM65G, wurde planmäßig zum Versenken der vier Cargo-Schiffe eingesetzt . Zwei weitere 4-Ship-TASMO-Flights (Shark und Serpent) kümmerten sich um die Schiffe des Begleitverbandes.


    Außerhalb des Bedrohungskreises der Kirov ging unser Flight in großer Höhe ins Holding beim IP Stpt 3, um auf die Freigabe des Einsatzes durch den MC zu warten. Ein Großteil des Schutzverbandes konnte durch die vorangegangenen Flights ausgeschaltet werden, sodass uns letztendlich nur noch ein Schiff der Sowremenny-Klasse gefährlich werden konnte.
    Nach erfolgter Freigabe umflogen wir dieses Schiff und feuerten unsere Mavericks auf den Cargo-Verband. Da uns zu diesem Zeitpunkt bereits klar war, dass wir durch das lange Holding ein Treibstoffproblem bekommen könnten, entschieden wir uns die ersten vier AGMs im Pair abzufeuern.
    Das Sorting klappte hervorragend, jedoch wurde nach zwei Zielanflügen der Treibstoff und somit die Zeit knapp, sodass es u.a. dieser Tatsache geschuldet war, dass wir trotz guten Sortings die letzten Ziele nicht mehr mit ausreichender Gewissheit über den Targetpod identifiziert haben und dadurch 2 Osa II versenkt haben, statt des verbleibenden (lt. Aufklärung beschädigten) Cargo-Schiffes.


    Alles in Allem würde ich unseren Einsatz als guten Teilerfolg sehen, allerdings müssen wir uns den Vorwurf gefallen lassen, unsere letzten Ziele nicht mit der gebotenen Sorgfalt identifiziert zu haben. Wir können von Glück reden, dass es sich hierbei nicht um zivile Ziele gehandelt hat, sonst müssten wir wieder wochenlang die Hangars schrubben.


    Weiter ist anzumerken, dass das Fuelmanagement verbesserungswürdig ist. Ich hatte ohne Go-Around nach der Landung nur noch 800lbs übrig.


    An dieser Stelle noch ein Lob an meinen Lead Ice, bei dem es, durch seine ausgeglichene und besonnene Art, ein Vergnügen ist, an seiner Flügelspitze (oder auch mal ein paar Meilen hinterher) zu fliegen.



    Yankee

  • AFr Python1.3


    Aus Sicht des Tarcaps war die Mission ein voller Erfolg. Keiner der Verbündeten wurde abgeschossen und wir haben insgesamt sechs Abschüsse zu vermelden. Bericht über die Engagements, überlasse ich dem Lead, Stingray. Kommen wir mal zu den negativen Sachen. Die Formation nach den Turns(während der Cap) hat mit Paladin nicht bilderbuchreif geklappt. Warum? Weil ich, durch einen Denkfehler bedingt, statt 2.5G 2 -2.2G gezogen habe. :patsch: Jaa das kann schon was ausmachen. Als es dann RTB hies, sollten wir einem Flight die six freihalten. Ich weiss jetzt nicht mehr ob es Shark oder ein anderer Flight war. Als ich dann über Funk den falschen Flug anfunkte(Sparrows Flight), wusste ich dass ich für den Abend erstmal genug hatte.Das wars aber auch schon :-) Für den restlichen Part des backflights, habe ich Paladin die Führung des zweiten Elements übertragen. Joa der hat es auch souverän, war ja auch nicht anders zu erwarten, gemeistert......Als ich mich schon auf ein eiskaltes Glas Raki freute, haben wir einen Mig29 Spike gehabt. Ich glaube Fuelstate war zu dem Zeitpunkt 1200-1500 Lbs. Dass da kein Spielraum für einen langen Luftkampf vorhanden war, ist wohl selbsterklärend. Wir schossen aus maximaler Distanz, damit die Mig zumindestens defensiv geht und unsere Scrambler mehr Zeit haben um aufzusteigen. Dies hat sich jedoch erledigt weil die Mig29 anscheinend beschlossen hat wegzufliegen.


    Soviel von meiner Seite. Ich bin froh dass diese Hotmission ein Erfolg war und alle gelandet sind.


    Maj. Slick

  • ... im 3. Anlauf (trotz geändertem Team - hat einen guten Job gemacht) dann endlich : SUCCESS ... YEAH


    mein Element lead TOSCHI hat sich stark zurück gehalten, nicht schon wie letzte Woche zu früh zu jubeln und so kam es dann erst nach dem "End game" vom MC aus ihm heraus gesprudelt : "seit Wochen endlich mal wieder eine gelungene missiiin" !!!!


    Ich kann ihm nur beipflichten; die AGM 84 unserer flight fanden alle (!!!) ihr designierten Ziele und je nachdem welches "Boot" sich hinter dem RadarBlip verbarg und wie viele Treffer DIESES schon zuvor kassiert hatte resultierte daraus ein "versenkt" oder "damaged" bis halt dann die nächste 84 ankam...


    Hauptziel - die KIROV - wurde letztendlich versenkt und das im flight übergreifenden Einsatz der Waffen ! (Wegen guter Absprache gelang wenigstens dies)


    Mein Kritikpunkt dabei:


    Wir hätten die KIROV eindeutig identifizieren müssen und uns nicht darauf verlassen sollen, was im Briefing angeblich durch "Intelligence" heraus gefunden worden war - die Position der KIROV innerhalb des Verbandes ..... sie schwamm NICHT VORWEG sondern hatte sich geändert (rechts außen)
    Wichtig wäre gewesen, dass Hauptziel bereits im ERSTEN Angriff (durch die ERSTE flight) zu versenken


    Nachdem die 84 Nun eben aus Max Distanz so lange unterwegs ist und dann dieTreffer/ Versenkung durch Radarbeweis auch noch Max 5 Min dauerte war die Station time der Begleitschutz Fighter natürlich sehr knapp bemessen - danke Jungs, das ihr noch so lange gewartet habt, dass hat sich hinterher positiv ausgezahlt !!!


    Zum RTB und Anflug zum Landepunkt muss alkkrrdings aus der SAFETY Sicht noch ein abschliessendes (böser) Kommentar kommen:


    LEUTE
    WAS VERSTEHEN DENN HIER EINIGE UNSERER PILOTEN UNTER " left downwind" ????????????


    Position relativ zur RWY?
    HÖHE?
    GESCHWINDIGKEIT?
    SPACING??


    Das müsste doch einigermaßen BEKANNT sein und nicht zu "Beinahe Zusammenstössen " am Heimatflughafen führen, oder ?



    Manchmal stehen wir uns am Ende einer erfolgreichen YMission schon selbst im Weg..?................... Hmmmm. :help:

  • An alle Piloten!


    Der C/O gibt die statistische Auswertung mit der Bitte um Kenntnisnahme heraus!


    Der Post-Flight Bericht folgt!


    Fazit, toller Einsatz, Auftrag erfüllt :thumbup: .... wir können aber noch besser werden!


    Gruß
    Dro16

    Dateien

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    Geboren zu fliegen, aber gezwungen zur Arbeit!

  • Post-Flight Report des Commanding Officer
    zur
    OP “Pillar of Defense“
    am 24.07.2018


    Am späten Dienstagabend führten starke Kräfte des Geschwaders der 1st Glory Wings eine „Countersea Operation" durch.


    Dieser „Anti-Ship-Einsatz“ richtete sich gegen einen Nachschubkonvoi Persepolis, welcher zur Unterstützung eigener Milizeinheiten auf demWeg nach BUKHAN war - die letzte Position wurde östlich der Insel ULLEUNG-DO gemeldet. Diese durch Persepolis materiell und finanziell ausgestatteten Milizen kämpfe für den Machthaber Chang Song-Thaek (s. Fußnote) und unterstützen das Regime im Machterhalt und im Kampf gegen die Rebellengruppen.


    Der Schiffskonvoi mit der Bezeichnung PS 2501 bestand aus vier (4) Transportern sowie fünf (5) Sicherungsschiffen der Klassen Kirov, Sovremenny und OSA-II.



    Die Angriffstaktik wurde wie folgt gewählt:



    Folgende Piloten gingen ins „Rennen“:


    1. Sicherungsteile A2A „TARCAP“: Stingray, Frosty, Slick, Paladin
    2. TASMO1, Bekämpfung Sicherungsverband: Dro16, Bluebird, Caesar, Opasi
    3. TASMO2, Bekämpfung Sicherungsverband: Sparrow, TheWitch, Toschi
    4. TASMO3, Angriff auf Cargo-Einheit: Ice, Yankee


    Ziri leider nicht an Bord, somit die gewohnte Stimme von „Skywalker“ (AWACS), gerade für die Luftkampfführung nicht verfügbar!


    Um 2000LT starteten die ersten Kräfte vom Luftwaffenstützpunkt KUUM-NI, im befreundeten MEDINAT gelegen, in Richtung Osten.


    Der TARCAP zur Säuberung des Luftraum voraus, F-15 Mediants zur Absicherung in Richtung Norden unterwegs.


    Es lief gut an, die Area war „clear“, der Schiffskonvoi auf 80 nm nördlich der Insel ULLEUNG-DO auszumachen. Waffen scharf, Zielverteilung durchgeführt, der Serpent-Flight startete den ersten Run.


    „Es ist im Kriege alles sehr einfach, aber das Einfachste ist schwierig.“


    Die Worte von Carl Philipp Gottfried von Clausewitz bestätigten sich mit dem ersten Schuss..., aber auch schon vor dem ersten Schuss! :arghs:


    Achsenprobleme der Nr. 4 ließen keinen Treffer erwarten, die Nr. 2 schoss auf die Cargo-Einheit, die Nr. 3 braucht unverhältnismäßig lange und der Lead schoss wider erwarten auf zwei Ziele…. 8o


    Keine guten Voraussetzungen um den Folgekräften, hier des Flights Shark1, eine mit Plan geräumte Area zu überlassen. Die Sicht ins Zielgebiet fehlte, wir konnten uns nur auf die Radaranzeigen verlassen! Welche Auswirkungen unsere Treffer hatten wurde erst mit einer Zeitverzögerung von 5 Minuten deutlich.


    Mit Angriff der zweiten Welle wurde es langsam besser, waren doch die Auswirkungen der AGM-84 Treffer radartechnisch deutlich zu sehen. Es blieb ein Echo aktiv, hier handelte es sich um einen Zerstörer. Die größte Bedrohung, der Kreuzer Kirov, konnte versenkt werden.


    Der Weg war jetzt frei für die 3. Welle, Snake1 im Angriff auf die Transportschiffe mittel AGM-65.


    Bei diesen Angriffen, drei „Runs“ wurden durchgeführt, zeichnete sich der „NCR“ Pilot 2ndLt Yankee, ist er denn schon Major?, aus!


    Anerkennung, 6 Treffer, jetzt noch das OSA-Boot ausgeklammert und die letzte „Maverick“ auf den Frachter gesetzt, der C/O wäre begeistert!! :sekt:



    Aufgrund von Spritproblemen musste der Flight dann den Angriff beenden, alle Waffen waren verschossen, der Rückweg mit einem Element des Python-Flights zur Sicherung wurde angetreten.


    Die restl. Teile des Geschwaders setzen sich ebenfalls mit „RTB“ ab, ein Element von Python sichert die 12-Uhr Position. Auftauchende MiG-23 und im Finale dann noch MiG-29, führten dann noch einmal zu einem erhöhten Adrenalinspiegel, bevor es auf WONSAN zum Einsatzende kam. Die Einzelheiten dieser Nachlandung erspare ich mir, bedürfen diese doch noch einer internen Nachbereitung!


    Ich möchte hier nicht die Leistung unserer TARCAP unerwähnt lassen. Dieser 4-ship war jederzeit „Herr der Lage“, wir hatten keine Verluste durch Feindflugzeuge zu beklagen, es konnten sechs (6) Feindflugzeuge bekämpft werden. Warum es zu drei (3) Fehlschüssen AIM-120 kam muss der Lead beantworten.


    Fazit


    Die Operation „Pillar of Defense“ wird als voller Erfolg gewertet!


    Gentlemen, meine Anerkennung für diesen fast „reibungslosen“ Einsatz! :thumbup::thumbup:


    - Die Kirov und ein Zerstörer der „Sovremenny-Class“ wurden versenkt. Ein Zerstörer durch mind. zwei AGM-84 Treffer schwer beschädigt.
    - Drei Frachter versenkt, ein weiterer durch einen AGM-65 Treffer schwer beschädigt. (Zur Versenkung reichen in der Regel zwei Treffer aus)
    - 2 Sicherungsboote der Klasse OSA-II werden ebenfalls als vernichtet geführt!
    - Sechs Feindjäger vom Typ MiG-21/23 wurden vernichtet!
    - Das Geschwader verlor einen Piloten durch „Grundberührung“.


    Nach bisherigem Kenntnisstand führte eine Fehlfunktion des Autopiloten zum „Crash“. Der Lead des Flights Shark1 bestätigte: „Meine Nr. 2, LtCol „TW“., hatte während der gesamten Mission körperliche Probleme in Form von massiven Magenbeschwerden. In einer „Erholungsphase“, abseits des Kampfeinsatzes, überließ er der Maschine die Richtungs—und Höhenhaltung um sich zu „regenerieren“, zu "entleeren". Dabei muss es zu der o.a. Fehlfunktion und zum Absturz gekommen sein. Ein Fallschirm wurde nicht beobachtet!“


    Schade, die geschlossene Rückkehr wäre das "i-Tüpfelchen" im Gesamtwerk gewesen!


    Mein Dank an alle am Einsatz beteiligten Piloten, mir hat es riesigen Spaß gemacht die OP endlich zu Ende zu bringen – dies erfolgreich! :thumbup:


    Der C/O


    *Politische Situation BUKHAN-PERSEPOLIS


    Zwischen Persepolis und Bukhan besteht schon seit Langem ein strategisches Bündnis, auch die „Achse des Widerstandes“ genannt. Ist der wichtigste Bündnispartner des Machthabers. Will seine Macht in Bukhan absichern, ob mit oder ohne Chang Song-Thaek. Das Land interveniert seit 2011 massiv zugunsten des Regimes mit eigenen Kämpfern sowie Tausenden Milizionären. Obendrein setzt die politische/militärische Führung darauf, nach einem endgültigen Sieg auf dem Schlachtfeld als treuester Verbündeter von Song-Thaek das größte Stück aus dem milliardenschweren Wiederaufbauprogramm zugesprochen zu bekommen.

  • DEBRIEF PYTHON


    Der Flug verlief insgesamt sehr rund und bis auf den Schluss weitestgehend ruhig. Der TOP Performance wegen darf ich das Debrief auf etwas höherem Niveau ansetzen. 8) Das soll dem Grundtenor aber bitte keinen Abbruch tun: Job erfüllt, alle zuhaus, immer Herr der (eigenen) Lage! :keeporder::thumbup: Well done, Gents!


    Nun zu den Details.


    Nach einem ruhigen Takeoff ging es in Formation ab ins Zielgebiet.



    Kurz darauf der erste Kontakt - Mig23. Ein delayed 90 wurde angeordnet und geflogen...



    Hier eine Anmerkung, die für alle A/A Operationen wichtig ist. Im BVR Kampf ist es unwichtig, wo meine Schnauze hinzeigt! Ich muss so fliegen, dass meine Rakete optimal ins Ziel geführt werden kann. Das Eindrehen eines Piloten, um das Ziel auf 12 Uhr zu nehmen ist daher nicht zulässig, da es die Vorteile einer maximal offensiven Formation aufhebt und zu einer gefährlichen Confliction Situation führte - Bullshit. Dies zumal der Gegner weit weg und fast beaming war.



    Der erste Fehlschuss lag nicht am Piloten. Slick hat alles 100% perfekt gemacht. Ab und an geht eine Rakete halt auch mal im exzessiven Chafffeuer verloren.




    Bei diesem Engagement waren wir der Sieger, allerdings "nur" taktisch, denn es flogen 2 Mig23 back home.
    Wir sammelten uns dann nach diesem "Einreiten" in die klassische Trailing Ships Formation und starteten den CAP.



    Tolle Hook Turns dabei!



    Trotz mehrerer Flights Su-24 und mehr als 10 Min des Ausharrens konnte uns die Mig23 nicht überraschen!



    Nach einem guten delayed 45L ging es 2vs3 ins Gefecht und Grand Slam.



    Danach warteten wir das Engagement ab und sahen unseren Fuelstate abnehmen... die Mission Time ist der einzige Kritikpunkt am Oberkommando. Wir waren sehr lange on Station ohne Möglichkeit des AAR davor/ danach.



    Dann trennten sich die Elemente und das 1. Element schloss auf den Shark Flight auf. Der wurde wohl schon länger von Mig23 beharkt! Mehrere Mig23 waren hier on air. Nach Abstimmung mit Sparrow setzte es Saures.



    Danach landete das 1. Element. Kurz vorm Finale übernahmen Slick/ Paladin noch die Abschreckung von Mig29. Dies mit wenig Fuel auf Max Range. Die Raketen trafen alle nicht - aber das Ziel erreicht! Good job. Der Scramble konnte endlich Bier trinken gehen. :thumbup: In Summe also keine Abzüge für die Fehlschüsse!



    Gentlemen, es war mir eine Ehre!


    stingray