Beiträge von Yankee

    AFR Beast64:


    - Hunter

    - Actros

    - Tomahawk

    - Yankee


    Auftrag: AAR, Munchon-Bridge, TU 95, emergency landing, ab nach Hause


    Start in Kunsan, via ALADI, ab zum Tanker und danach ins Zielgebiet. Der SEAD meldete SAMs down, sodass unserem Auftrag nichts mehr im Weg stand. Tomahawk und Actros bekämpften mit jeweils 4 GBU 38 im WEST-OST-Anflug erfolgreich die Munchon-Bridge, während Hunter und ich weiter zum IP flogen, wo wir uns dann trennten, um unsere Ziele zu bekämpfen. Hunter zerstörte den Pusan Depot Complex, während ich vier GBU 38 auf die Yangsan-Bridge warf. Dies stellte sich als Munitionsverschwendung heraus, da die ersten zwei Bomben bereits zum Erfolg geführt hatten.


    Nachdem wir noch dabei waren, uns alle wiederzufinden, meldete Hunter, sein BMS-Versagen. Gründe: unbekannt!


    Tomahawk übernahm die Leadfunktion und wir machten uns in Richtung Steuerpunkt 7, an dem wir eine Verabredung mit den TU95 hatten. Actros war noch ein paar Meilen vor unserem Element unterwegs, als von uns auch schon die ersten gegnerischen Flieger gesichtet wurden. An eine Kommunikation mit unserem TARCAP hatte in diesem Moment irgendwie keiner von uns gedacht. Zu meiner Schande muss ich sogar gestehen, dass ich dachte, die hätten selbstverständlich schon alle A-A-Bedrohungen ausgeschaltet und wir könnten uns ganz in Ruhe unserem Heater-Training widmen. Schnell kristallisierte sich jedoch heraus, dass es sich bei den Gegnern nicht nur um TU95 handelte, sondern auch MIG 29A in der Luft waren. Dann ging alles sehr schnell und entsprechend chaotisch: Actros meldete bereits ein Defensivmanöver, als Tomahawk uns ich noch in der Annäherung waren. Zügig hatten wir ein ungefähres Bild von der Lage: Auf 11h vier TU95 und zwei MIG29 und auf 1h das Gleiche nochmal.

    Von einem Training mit der AIM9 sahen wir dann mal ab und konzentrierten uns stattdessen auf Rettung unserer Gesäßpartien. Sauber gesortet holten Tomahawk und ich je eine MIG vom Himmel. Kurz danach die Meldung von Tomahawk, dass auch sein BMS hinüber sei.


    Die Stimme des Generals klang aus dem Himmel: "Haut ab da und fliegt nach Hause." Genau das wollten Actros und ich dann auch machen, aber da waren noch ein zwei MIGs, die das offenbar nicht wollten und uns auf den Fersen bllieben. Jedenfalls eine von denen. Da Actros noch Slammer hatte, entschieden wir uns, dass er eindreht und die MIG bekämpft, was unmittelbar wieder zu einem Defensivmanöver seinerseits führte. Da Actros die MIG nun scheinbar nah hinter sich hatte, drehte ich ein und pflückte ihm die MIG mit zwei Heatern vom Hintern.


    Uns ist klar, dass wir mit ordentlicher Kommunikation und dem Einschalten des Hirns, diese Situation hätten verhindern können und dass wir einfach Schwein gehabt haben, dass die 29er nicht mehr gut bewaffnet waren.

    Nach diesen Schreckensminuten flogen wir planmäßig zum Emergency-Landing-Training nach Taegu und flogen, nach erfolgreichem Hotpit weiter nach Kunsan, wo ein Teil unserer Kameraden bereits mit etlichen Kaltgetränken auf uns warte.


    Insgesamt ein sehr lehrreicher (und verbesserungswürdiger), aufregender Flug, der zudem auch noch Spaß gemacht hat und in manchen Teilen auch sehr erfolgreich war. Danke für die Vorbereitung und allen, die dafür gesorgt haben, dass wir einen schönen Abend haben konnten.


    check6

    Yankee

    Da bin ich ganz bei Stingray. Stabilität sollte über Schönheit gehen. Wenn man mit dem Verzicht auf die JanHas-Modelle eine Fehlerquelle ausschließen kann, sollte man das tun. Wenn dann über längeren Zeitraum alles gut läuft, kann man ja eventuell nochmal einen Vorstoß in jene Richtung wagen.

    Danke euch allen für die netten Glückwünsche. Ich hatte zwei Wochen Urlaub und diesen ganz ausgiebig und ausschließlich mit der Familie verbracht. Nun kehrt der Alltag wieder ein und somit auch, je nach Dienstplan, Unternehmungen am virtuellen Himmel. Nächsten Dienstag bin ich vermutlich wieder dabei! :)