Machtdemonstration über dem Europäischen Nordmeer - NATO-Kampfjets drängen russische MiG-29 ab - Flucht in den Westen

Lage

Aufgrund der neuen politischen Lage, die Ukraine gilt jetzt als aktiver Waffenpartner Russlands, deren mögliche Expansionspolitik, welche durch das Manöver „SAPAD22“ untermauert wird, ist das Verhälts zum Westen mehr als angespannt. Die NATO zieht zurzeit massive Kräfte in Nordnorwegen zusammen, deren mögliche Verlegung an die finnisch-russischen Grenze zeichnet sich ab. All dies trägt nicht zur Deeskalation bei!


Aus diesem Grund werden alle Transferflüge von Material und Personal zur Hauptumschlagbasis Bodö Air Base/Norwegen, durch Escort-Flights gesichert. Große Teile der 1st Glory Wings nahmen im Rahmen der Operation „Shadow Man“ am vergangenen Dienstag an einem dieser Einsätze teil. Hier kam es zu einem weiteren, schweren Zwischenfall!

OP "SHADOW MAN"

"Zwei russische Kampfjets vom Typ MiG-29S „Fulcrum“ versuchten sich über den neutralen Gewässern des Nordmeeres der Maschine von Rudd De Vries zu nähern", berichtet der Sprecher der NATO Task-Force „Aurora Borealis“ in Bodö.


Die zivile Verkehrsmaschine des Generalsekretärs war auf dem Hinflug zu einem Treffen in Bodö/Norwegen gewesen und von zwei F-16-Jets des Geschwaders der 1st Glory Wings begleitet worden.


"Es war nicht das erste Mal, dass russische Piloten erfolglos versuchten, NATO-Flugzeuge daran zu hindern, über die neutrale Norwegische See zu fliegen. Die MiG-Piloten führten unprofessionelle Manöver aus, dabei wurde der Kurs der Zivilmaschine mit aktiven Luft-Boden-Raketen gekreuzt und stellte damit eine Gefahr für ihre Sicherheit dar". Die russischen Piloten hatten in dieser Phase auch keinen Kontakt zu den NATO-Maschinen gehabt“, so der NATO-Sprecher.


Das NATO-Militär habe die russischen-Kampfjets schließlich vertrieben.


Im Zuge dieser „Begegnung“ kam es zu einer Besonderheit, welche auch alterfahrene Piloten nicht jeden Tag erleben: „Ein Pilot der russischen Fliegerkräfte bat um politisches Asyl im Westen und folgte den Kräften der 1st GW nach Kalixfors/Schweden!“


Unmittelbar nach der Landung der russischen Maschine setzt das politische und bürokratisches Gezerre zwischen Schweden, Russland und den USA ein.


Russische Diplomaten sprachen mit Belenko, aber dieser will von Rückkehrangeboten nichts wissen. Der Vorwurf der „Entführung“ wird vonseiten der NATO vehement verneint! Die Regierung Russlands verbreitet jetzt Informationen über eine „Notlandung infolge Orientierungsverlusts während eines Übungsfluges“, beziehungsweise: das „Flugzeug sei vom Kurs abgekommen...“, sowie „...ausländische Geheimdienste setzten Pilot Belenko unter Drogen“.


Absicht ist es, Belenko sofort in die USA auszufliegen und das Flugzeug, nach einer intensiven „Sicherheitsinspektion“, in Einzelteilen an Russland zurückzugeben!


Ob diese Aktion zur „Entspannung“ beitragen wird muss bezweifelt werden!



"Back to the Homeplate Kalixfors" ... mit dem russischen Überläufer!

    Über den Autor

    Falcon-Pilot in dieser Staffel seit 2004. Seit dieser Zeit ein "steiler Aufstieg" vom Gastpiloten zum C/O dieser Staffel.

    An den mehr als 12.000 Postings und 6000 Flugstunden kann man den "Verrückten" erkennen, welcher sich mit "Leib und Seele" dem virtuellen Fliegen verschrieben hat. Auch nach dieser langen Zeit macht es immer noch eine Menge Spaß mit diesen tollen Leuten etwas gemeinsam zu teilen - den Spaß des Onlinefluges ... der Kameradschaft in dieser Gemeinschaft.

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