Beiträge von Sneakpeek

    Hier nun, leider sehr verspätet, meine Antworten:


    Stingray Ich meinte, dass wir als SEAD-Leute zumindest in Standardsituationen fester zusammenbleiben sollten und auch im Luftkampf wieder sattelfester werden müssen. Meiner Ansicht nach war die Beherrschung und saubere Ausführung Taktischer Turns dann oft ein gutes Mittel um auch in brenzligen Situationen zusammen zu bleiben. Das hatten wir früher noch häufig geübt, in dieser Konstellation allerdings noch nie / selten. Deshalb finde ich, dass uns eine Auffrischung gut täte. :)


    Caesar Danke dir :) - das hilft mir beim Schreiben. Wegen der SA-5. Ja, in der Regel muss man vor ihr wenig Angst haben - aber nur, wenn man entweder in Sichtweite ist und ihre Flugbahn einschätzen kann oder wenn man manövrieren kann (was wir zu dieser Zeit aufgrund der dort vermuteten Feindflugzeuge nicht zu 100% konnten).


    RoLan  https://www.screentogif.com/


    Liebe Grüße,

    SP

    Debriefing MUDHEN1-Flight:


    3-Ship F-16 Block 50

    MUDHEN11: 2x AGM-88

    MUDHEN12: 8x GBU-39

    MUDHEN13: 1x AGM-88, 4x GBU-39


    Briefing:

    Kurze Abstimmung mit dem Sweep. Die Position der stationären SAM-Stellungen war klar. Die mobilen Stellungen waren nicht aufgeklärt.

    Ziel war es die Stellungen SA-2 und SA-5 zuerst zu bekämpfen und dann die mobilen Stellungen zu suchen.

    Dabei würden wir einige Meilen vor dem Sweep fliegen und den Weg freiräumen.


    Ramp / Ingress:

    Der Ramp und der Start verliefen wirklich klasse! Wir konnten etwas früher rausgehen und es hat bis dahin alles gut geklappt.

    Ab WP 2 hatten wir unsere größten Probleme. Oben beim Loadout ist schon deutlich zu erkennen, dass wir unterschiedlich beladen waren.

    Außerdem hatte Kiwi eine andere Frequenz unter UHF-6 eingestellt.

    Beides hatte zur Folge, dass wir:

    1. ... nicht rechtzeitig in Formation kamen.
    2. ... relativ langsam fliegen mussten.
    3. ... Kiwi nicht im Datenlink war.

    Dies hat uns bei der Koordination und Durchführung der folgenden Angriffe nicht unbedingt behindert, aber wir haben es - während wir noch zu dritt waren - selten geschafft uns zusammen zu raufen.


    Target Area:

    Zunächst hat Kiwi die SA-5 mit einer HARM angegriffen. Leider kein Treffer. Soweit ich weiß geschah das im POS-Modus.

    Trotzdem fand die Rakete nicht ihr Ziel.

    Danach sind wir wieder raus, weil die SA-5 gefeuert hat und die Luftlage für uns noch nicht ganz klar war.

    Wir haben uns dann allerdings relativ weit vom Sweep wieder gesammelt und einen erneuten Anflug gestartet (Hier würde uns helfen, wenn wir gemeinsam ein paar taktische Turns üben würden).


    Beim erneuten Anflug haben wir zwei Dinge auf einmal versucht: Kiwi hat die SA-5 mit der GBU-39 angegriffen und Anvil die SA-2 mit einer GBU-39.

    Kiwi und ich sind bald defensiv gegangen, weil uns Mig-29 auf den Fersen waren.

    Wir haben wieder versucht uns zu sammeln - hier kann ich mich auch nicht mehr genau erinnern - wie es exakt ablief. Gemäß ACMI ist Kiwi hier in Richtung SA-6 geflogen, während Anvil und ich uns wieder sammeln wollten.


    Die SA-6 hat angegriffen und Kiwi abgeschossen. Daraufhin habe ich erfolglos die SA-6 angegriffen - eine HARM ging nur auf eine SAM-Stellung - die nächste wurde aus zu großer Nähe abgefeuert.

    Anbei noch ein hoffentlich unterhaltsames GIF das mein virtuelles Ableben zeigt.

    Ich finde, die SA-6 fliegt interessante Kurven - achtet mal darauf - der zweiten SA-6 die mich getroffen hat, bin ich beim ersten Mal noch ausgewichen.

    Spaß beiseite: Ohne Rückendeckung hätte ich das so nicht abziehen sollen!! Ich konnte Kiwi ja schon nicht mehr damit retten...


    Resümée:

    Beim nächsten Flug achten wir am Besten verstärkt auf unsere Formation.

    Ggf. sollten wir auch in den kommenden Wochen zusammen mit den Fightern Tactical Turns üben.


    Ansonsten aber lieben Dank an meine Wingmen, die das alles wirklich ganz toll machen! Es ist halt nun mal kein Zuckerschlecken :).

    Wir schaffen das noch!!

    Auch danke an Dro, Ziri und die Sweepysweeps die da vorne die ganzen Miggymigs weggeputzt haben.


    Viele Grüße,

    SP

    Hallöchen,


    DS Lite entspricht "unechtem IPv4".

    Klasse, dass die dir das ändern können. Mit dem Validate kannst du das leider nicht prüfen.

    Aber da gibt es noch andere Wege. Können wir machen sobald du bereit bist.


    Viele Grüße,

    SP

    Dro16 Debriefing SEAD-Flight wird noch eingereicht. Entschuldigt bitte die Verspätung.


    Freelancer Der Wechsel der Flight-Besetzung geschah auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin. Da ist nicht Dro schuld. Ich würde sicherlich auch sehr gerne mit dir fliegen - gar keine Frage! Der Hintergrund ist schlicht und einfach: bei den A/A-Leuten fliegt, wenn möglich, ein festes Team mit ähnlicher Besetzung. Die A/A-Leute sind aufeinander eingespielt, kennen sich, haben feste Hierarchien und haben einen ähnlichen Ausbildungsstand.

    Das ist ein Vorteil - den SEAD wollen wir ähnlich aufbauen - mit Opasi, Kiwi, Anvil und mir. Teil der Aufgabenstellung war Team-Building. Das macht aber keinen Sinn, wenn kein festes Team da ist. Deshalb war mein Wunsch, nach der Nachmeldung von Kiwi, dass wir zusammen fliegen können um eben genau das besagte Team-Buildin zu betreiben.

    Natürlich soll das keine elitäre Show geben (dafür müssten wir erstmal einen gewissen Leistungsstand erreichen), aber irgendwo müssen wir anfangen. Und wenn wir im SEAD Flight-Besetzungen wechseln wie Flugunterwäsche, dann wird das nie etwas.


    Ich hoffe ich konnte das gut rüberbringen - das war etwas unglücklich von mir, ich wollte keine miesen Vibrations erzeugen...


    Viele Grüße und bis bald mit der Veröffentlichung des AFR.

    SP

    Hallo Actros,


    hm.

    Kann sein, dass wir dann ein Problem haben.

    Laut Google ist das scheinbar nicht ohne Weiteres möglich.

    Zudem kann es sein, dass du keine echte IPv4-Adresse hast und das Port Forwarding für dich dann sowieso hinfällig ist.

    Das wäre ein Problem.


    Du kannst hier in folgender Form aktiv werden:

    1. Rufe den Support deines Internet-Dienstleisters an.
    2. Sie sollen dir bitte zeigen wie man das Port Forwarding konfiguriert.
    3. Sie sollen dir bitte sagen ob du eine echte IPv4-Adresse hast oder DS-Lite.
    4. Ist Letzteres der Fall sollen sie dir bitte sagen wie du eine echte IPv4-Adresse bekommst.

    Viele Grüße,

    SP

    Guten Morgen Klaus,


    mit dem alten System konnten alle, inkl. Server-Flight, auf RAMP gehen und die Zeit wurde automatisch vorgespult.

    Mit dem neuen System ist es nun so, dass wir erst auf RAMP gehen können wenn der Server in 3D ist. Somit wird auch die Zeit nicht mehr automatisch vorgespult.


    Dementsprechend mussten wir alle gemeinsam "vorspulen". Dies ist vielleicht unnötig.


    Wenn wir einfach die Zeit der TE so einstellen, dass wir 1-2 Minuten vor dem RAMP des Server-Flights auf die 2D-Karte gehen, müssen wir auch nicht mehr vorspulen, sondern einfach entsprechend die 1-2 Minuten abwarten bis der Server-Flight in 3D ist und dann selbst auf RAMP gehen.


    Es sei denn wir brauchen diesen Vorlauf. Ich denke doch eigentlich nicht... oder?

    Solange wir noch in den Loadout-Blidschirm kommen, sollte doch alles passen...


    Auch 9 Minuten Vorlauf wären zu viel - auch hier müssten wir wieder vorspulen und es wäre nichts gewonnen.


    Viele Grüße,

    SP

    Hallo zusammen,


    bitte entschuldigt die Verspätung. Ich habe auch bei all den letzten Flügen keinen ordentlichen AFR geschrieben. Ich versuche das in Zukunft wieder besser zu machen.


    Debriefing PLASMA1 / DEAD

    Plasma11: Sneakpeek: 1x AGM-88, 4x GBU-39, 2x AIM-120C, 2x AIM-9X, HTS-Pod, Jammer-Pod

    Plasma12: Opasi: 2x AGM-88, 2x AIM-120C, 2x AIM-9X, HTS-Pod, Jammer-Pod


    Briefing:

    Im Briefing haben wir für alle relevanten Ziele (SA-10, SA-5 Süd und Nord, SA-2, SA-3) Target Steerpoints festgelegt und Threat Circles gesetzt (auch für die AAA-Stellungen an der Küste).

    Opasi hatte bei Ground Vehicles nicht Batallion ausgewählt, sodass er die Symbole zunächst nicht sehen konnte. Dies konnten wir aber lösen.

    Der Plan war, dass wir die Ziele platt nach der vom Mission Lead festgelegten Prioritätenliste ausschalten.

    Ich hatte dafür noch GBU-39 mit dabei um auch wirklich alle Ziele bekämpfen zu können. Eine schwierige Auswahl, denn wir waren nur zu zweit - was ist, wenn einer von uns Beiden verloren geht, usw. Mein Kalkül: die SA-5 zur Not per GBU-39 ausschalten.


    Ramp und Departure:

    Der Ramp verlief nicht nach Plan. Opasi hatte Probleme beim Konfigurieren des DataLink und mit dem Triebwerk. Dass ein Triebwerk-Problem bestand habe ich allerdings erst herausgefunden, als ich schon am Exit Point Alpha stand - hier hatte ich wohl etwas falsch gehört oder zu wenig nachgefragt.

    Jedenfalls konnte Opasi sein Triebwerk doch noch starten und sämtliche Fehler die er hatte z.B. per In-Flight-Alignment lösen. Auch der Data-Link lief irgendwann.


    Ingress und Angriff:

    Wir lagen trotz der Startschwierigkeiten gar nicht so schlecht in der Zeit und waren schon zwischen 13:10-13:15 im Zielgebiet. Also weit vor der TOS und dem avisierten Angriffszeitpunkt der Striker.

    Ich hatte einen konstanten Spike der SA-5 und einen gelegentlichen Spike der SA-10 im RWR. Der HTS-Pod konnte allerdings keine bis seltene Emissionen der SA-10 wahrnehmen. Nichtsdestotrotz habe ich im POS-Modus auf die SA-10 geschossen. Das ACMI zeigt, dass die HARM knapp daneben eingeschlagen ist. Dumme Sache.

    Die SA-10 blieb aktiv.

    Da die Striker schon viel früher als erwartet da waren und keine Sekunde länger warten konnten und wollten, haben wir die Area aber für den Angriff fregegeben solange sie nur auf die Threat Circles achten würden.

    Mein zweiter Versuch sollte dazu führen, dass die SA-10 anfangen sollte aktiver zu werden indem ich die SA-5 ausschalte. Die gegen mich abgefeuerten SA-5 Rakten konnte ich nicht abwehren - ich konnte ihre Kondensstreifen im trüben Himmel und der noch zu großen Entfernung nicht erkennen und ihnen damit auch nicht ausweichen. Ich bin auch viel zu geradlinig auf das Ziel zugeflogen und habe kein Chaff emittiert. Mein Fehler und daraufhin auch mein Verhängnis. Ich wurde abgeschossen und musste aussteigen.

    Opasi hat währenddessen nach eigenem Ermessen die SA-10 angegriffen, war aber zu nah dran (47nm) und ist nicht defensiv gegangen, sodass auch er abgeschossen wurde. Viel Spielraum gab es aber auch nicht. Das Ziel der Striker war schon sehr nahe am effektiven Zielradius der SA-10.


    Resümee:

    Es ist natürlich immer nett zu fliegen, mit Opasi ist es auch sehr angenehm und macht Spaß.

    Ich / wir war(en) aber dieses Mal nicht sehr wach. Im Briefing waren wir hauptsächlich mit der Koordination auf der 2D-Karte beschäftigt und konnten keine Taktik entwickeln. Auf dem Hinflug hauptsächlich mit Schadensbegrenzung und damit die Zeiten noch einhalten zu können. Wir sind zu keinem Zeitpunkt in Formation geflogen aufgrund des verspäteten Starts von Opasi.

    Das hätte ich besser kompensieren müssen - an einem Punkt warten und uns erstmal wieder koordinieren - Mutual Support herstellen. Stattdessen meinte ich, wenn ich schon mal auf die SA-10 schieße während Opasi einfliegt holen wir ein bisschen Zeit raus.

    Das war nicht gut. Es ist besser man kommt gemeinsam im Zielgebiet an und "stellt sich auf". Das mag vielleicht etwas esoterisch klingen, hat aber bei Menschen die nicht jeden Tag zusammen trainieren (wie wir es halt nun einmal sind), schon einen gewissen Wert.


    Dies bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt: Es war sicherlich nicht der Grund für den Abschuss - das habe ich selbst zu verantworten - aber es stört wirklich sehr, wenn auf dem Tactical in dieser Häufigkeit Lagemeldungen eingefordert werden.

    Wir sind zu zweit, wir fliegen in der Nähe von SAMs, müssen auf Feindflieger achten, müssen uns untereinander koordinieren und uns bzgl. der Ziele absprechen - wenn wir dann ständig angefragt werden ob das Zielgebiet denn nun frei ist, entsteht bei uns zusätzlicher Druck, ganz abgesehen von dem gestörten Funkverkehr, der unsere Kommunikation über VHF blockiert. Unser erklärtes Ziel ist es die SAMs bis zu einem vereinbarten Zeitpunkt auszuschalten und dies zu melden.

    Wenn wir nach dem Status gefragt werden - ist dies auch gleichzeitig die Aussage: "Wir scharren mit den Hufen!" , "Was macht ihr denn da vorne so lange?", "Wird's bald?". Das macht es für mich zumindest schwerer eine vernünftige Entscheidung zu treffen und konzentriert zu bleiben.

    NLT war 1335 angesagt. Bis dahin hatten wir noch locker 20 Minuten. Ich würde mir sehr wünschen, dass wir dies in Zukunft vorher vereinbaren und dann auch warten bis SWEEP und SEAD ihre Arbeit getan haben.

    Natürlich hatten wir später angefangen und das mit dem Tanken hat nicht geklappt. Es soll keinem langweilig werden - keine Frage - ich verstehe das alles und mache es selbst vielleicht manchmal auch nicht besser. Ich will damit auch kein Riesen-Fass aufmachen, aber vielleicht können wir das in Zukunft ein bisschen entzerren und genauere Absprachen treffen.


    Alles in allem: kein guter Tag für den SEAD. Beim nächsten Mal läuft es dann hoffentlich besser.

    Die Aufgabenstellung war für ein 2-Ship aber angemessen und machbar. Vermutlich hätte ich zwei HARMs mitnehmen sollen und damit nachlegen. Dann wäre die SA-10 vielleicht down gewesen.


    Speziellen Dank an Dro16 der die Mission ausgearbeitet und geleitet hat, klar auch an Ziri die ihre Rollen wirklich toll ausfüllt und meinen Wingman Opasi mit dem ich gerne fliege!


    Liebe Grüße,
    SP