"Russian GPS-Spoofing" - S&D-Auftrag an das Geschwader?

Die norwegische Regierung hat mitgeteilt, man habe „elektronische Beweise“ dafür, dass die russischen Streitkräfte während der jüngsten NATO-Übungen in Norwegen mehrfach GPS-Signale gestört haben. Dies habe auch Auswirkungen auf den zivilen Flugverkehr in der Region gehabt.


Man fordere vom östlichen Nachbarn eine Erklärung, sagte der Verteidigungsminister des skandinavischen Landes am Montag. Seit Anfang Dezember 2022 führte die NATO ihre größten militärischen Übungen seit dem Ende des Kalten Krieges in Nordeuropa durch – inmitten wachsender Spannungen mit Russland. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der norwegischen Regierung mit dem Titel Fokus 2023, der potenzielle Risiken und Bedrohungen für die nationale Sicherheit Norwegens auflistet, zeigt, dass Moskau unter anderem einen Angriff mit Bomberflugzeugen auf norwegische Radarsysteme in der Arktis simuliert habe


Die Störungen des GPS-Signals seien angeblich von Militärquellen in der "Area PETROZAVODSK“, ca. 180 nm östlich der OULU Air Base/Finnland gelegen, ausgegangen.




Die Militarisierung der Arktis


Die wachsende militärische Präsenz in der Arktis-Region habe „alte Gefühle des Misstrauens“ zurückgebracht, sagten norwegische Beamte gegenüber EURACTIV während einer Konferenz Anfang Januar.


„In den vergangenen Jahren haben wir neue – und verbesserte – russische Militärfähigkeiten beobachtet. Die russischen Militäraktionen im hohen Norden verstärken sich,“ warnte Tone Skogen, Staatssekretär im norwegischen Verteidigungsministerium.


Die Aktionen Russlands zeigten seiner Ansicht nach, „dass auch die NATO die Entwicklungen in der Region, insbesondere im maritimen Bereich, aufmerksam verfolgen muss. Der Atlantische Hohe Norden bis zum Nordpol ist Teil des Zuständigkeitsbereichs der NATO.“


Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, reagierte Anfang Februar auf die Pläne Norwegens zur Stärkung der NATO-Präsenz in der Arktis. Russland betrachte den Wunsch Norwegens nach einer verstärkten NATO-Präsenz als einen „Widerspruch zu den historischen Traditionen gutnachbarschaftlicher Beziehungen und Zusammenarbeit in der Arktis. Auf diese Weise verschärft Oslo die Spannungen weiter und erhöht die Risiken militärischer Aktivitäten.“


Eine solche Verstärkung der NATO-Aktivitäten könne und werde nicht unbemerkt bleiben, so Sacharowa weiter. Die Russische Föderation wird alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.“

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