OP "Troll Alpha" - Mission accomplished – guter Auftakt! Erste Kampfhandlung mit russischen Fightern über dem Nordmeer!

Das HQ der TF "Aurora Borealis" wertet den Einsatz als Erfolg!


"Ein hohes Maß an fliegerischem Können, ein sehr gutes taktisches Verhalten und das "Gespür" zum Waffeneinsatz, führten zum Erfolg der Mission. Hier zeigt sich der hervorragende Ausbildungsstand der Spearhead- Squadron der Task Force, der 1st Glory Wings!" so der Sprecher der NATO-Kräfte.


Im Zuge des mehr als zweistündigen Einsatzes kam es allerdings zu ersten Luftkämpfen mit russichen MiG-29M, bei denen die gegnerischen Maschinen abgeschossen wurden!


Aussagen aus dem Vernehmungsprotokoll der Piloten Col K. und Col S.:


Die Feindberührung gehörte inzwischen zur Manöver-Routine der Piloten der 1st Glory Wings: Dutzende Mal waren wir in den vergangenen Einsätzen schon russische Kampfflugzeuge aus Osten kommend entgegengeflogen.


Beide Seiten hatten sich stillschweigend aufeinander eingespielt. Kaum näherte sich eine Suchoi oder eine MiG der angemeldeten Sperrzone in Küstennähe zu Norwegen, fand sich eine F-16 "Fighting Falcon" an ihrer Seite. "Wir identifizierten sie, notierten ihre Hecknummer und schossen gelegentlich ein Bild", berichtet der Lead des Flights Mudhen1, Col K. "Dann winkten wir sie weg und signalisierten: Get out." Die Russen parierten routinemäßig und drehten ab.


Nicht so an diesem Morgen.


Bis zum Tagesanbruch und dem Überflug der Küstenlinie Norwegens lief alles wie gewohnt ruhig. Skywalker meldet zwar „Bogeys“ relativ weit nördlich, diese wurden aber als „No Factor“ gekennzeichnet. Man kannte sich ja, die Begrüßung sollte auch nicht lange auf sich warten lassen, man war ruhig und entspannt!



Gegen 05:30Z Uhr tauchten, ca. 100 nm NW der norwegischen Küste, zwei MiG-29M auf den Radarschirmen des 2-ship Flights Mudhen1 auf.



Die beiden Falcons gingen auf Abfangkurs. "Wie dutzendfach erprobt, flogen wir die Russen an, um uns dann – nach einer 180-Grad-Schleife – von hinten kommend auf einem Parallelkurs an de"intruder" ("Eindringling") zu heften."

Doch das Abfangmanöver wurde nie vollendet. Anstatt ihren Kurs zu halten, brach die Leit-Maschine der Russen plötzlich aus, um sich ihrerseits hinter die kurvende Falcon von Col K. zu setzen: das klassische Manöver zur Eröffnung eines Luftkampfes, weil die heißen Düsenstrahlen eines Jets das perfekte Ziel für hitzesuchende Luft-Luft-Raketen abgeben.

Erwähnenswert, es befand sich zu dieser Zeit kein russisches Schiff in der Nähe, der „Tanz“ fand in freiem Luftraum statt.


Was dann passierte, zeugt entweder von der miserablen Kampftechnik der Russen oder dokumentiert den hervorragenden Ausbildungsstand der Piloten der 1st GW.



Noch bevor die Leit -MiG (Nato-Codename: Fulcrum) ihre Kill-Position erreichte, registrierten die NATO-Piloten plötzlich eine verräterische Flammen- und Rauchwolke unter den Flügeln der Fulcrum: Der Gegner hatte eine Aphid-Rakete abgefeuert!

Sekundenbruchteile später stieß die NATO-Führungsmaschine Magnesium-Kugeln aus (um den Infrarot-Suchkopf der AA-8 zu täuschen), ging in eine scharfe Linkskurve – und stand nun direkt hinter dem zweiten russischen Flugzeug.


Der Pilot versuchte sich zu retten, indem er direkt in die Sonne flog, in der Hoffnung, die amerikanischen Sidewinder-Raketen mit Hilfe der Sonnenstrahlen auszutricksen. Vergebens, Col S. wartete geduldig, bis die Fulcrum wieder aus der Sonne war. Dann signalisierte sein Ziel-Computer per Aufschaltton im Kopfhörer "Feuerposition erreicht". Er schoss aus einer Meile Entfernung – und traf die russische Maschine am Heck. Sekunden später trudelte der russische Pilot an seinem Fallschirm in Richtung Nordmeer.


Für den Piloten des ersten russischen Flugzeugs, das den Luftkampf eröffnet hatte, endete die Kraftprobe mit den NATO-Falken ebenfalls tödlich. Tapfer versuchte der Pilot sich dem Duell zu stellen. Doch Col S. war auch hier schneller – und vor allem wendiger. Seine AIM-9X traf von hinten aus 5000 ft Entfernung. Die russische Maschine explodierte in der Luft.


Nach Auswertung aller Unterlagen wurden die Piloten zum Waffeneinstz gewungen, es handelt sich bei diesem bedauernswerten Vorfall um reine Selbstverteidigung, welche in den "Rules of Engagement" auch so definiert war!


Die Reaktion der russichen Seite muss jetzt abgewartet werden!

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    Falcon-Pilot in dieser Staffel seit 2004. Seit dieser Zeit ein "steiler Aufstieg" vom Gastpiloten zum C/O dieser Staffel.

    An den mehr als 12.000 Postings und 6000 Flugstunden kann man den "Verrückten" erkennen, welcher sich mit "Leib und Seele" dem virtuellen Fliegen verschrieben hat. Auch nach dieser langen Zeit macht es immer noch eine Menge Spaß mit diesen tollen Leuten etwas gemeinsam zu teilen - den Spaß des Onlinefluges ... der Kameradschaft in dieser Gemeinschaft.

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