Nordatlantik - Russlands U-Boot Aktivitäten beunruhigen NATO

Russland verstärkt nach NATO-Angaben kontinuierlich seine Operationen unter Wasser. Das Bündnis hat nach eigenen Angaben in diesem Monat die meisten Aktivitäten russischer U-Boote seit Ende des Kalten Kriegs beobachtet, so eine NATO- Sprecherin im Allied Joint Force Command Brunsuum/Niederlande.
Allein bei einer Operation rund um Norwegen im Dezember habe man bis zu zehn russische U-Boote gleichzeitig beobachtet.


Der norwegische Militärgeheimdienst ergänzte, dass die russischen U-Boote tief in den Atlantik tauchten, um zu testen, wie weit sie unbemerkt nach Osten vorstoßen könnten.

Allein rund um die Bäreninsel, im Gewässer zwischen Spitzbergen und dem nördlichsten Teil des norwegischen Festlandes, seien demnach sechs Boote in Position gegangen. Vier weitere kreuzten in der Barentssee und im Europäischen Nordmeer.


"Die Nato werde darauf reagieren! Das westliche Bündnis plane unter anderem mehr Patrouillen im Nordatlantik. Zudem werde man in moderne U-Boot-Bekämpfung aus der Luft investieren. Der Nordatlantik sei wegen militärischer Nachschubrouten, ziviler Handelswege und Kommunikationskanälen "von vitaler Bedeutung für die Sicherheit Europas", sagte die Sprecherin.


Zu den bei der NATO kursierenden Szenarien gehöre auch, dass russische U-Boote die Unterseekabel zwischen denUSA und Europa kappen könnten. Durch diese Kabel fließt der größte Teil der Internetkommunikation. Attacken dieser Art könnten Teil einer hybriden Kriegsführung sein, also einer Mischung offener und verdeckter Kriegshandlungen.


Die Nato-Sprecherin kündigte eine angemessene Reaktion der Allianz an. So plant die NATO unter anderem mehr Patrouillen im Nordatlantik. Zudem werde man in moderne U-Boot-Bekämpfung aus der Luft investieren.Weiträumige Seeaufklärung, auch ein Auftrag der dort eingesetzten Staffeln, mit Schwerpunkt für die "NATO-Spearhead Squadron" - für das Geschwader der 1st Glory Wings!




K-535 - Yuri Dolgoruki (Archivbild)

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